Bei den Fohlen will Kevin Stöger richtig aufdrehen. Seine neue Rolle kommt ihm dabei entgegen.
„Immer wieder gespielt“Routinier steht auf neue Gladbach-Rolle

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Kevin Stöger fühlt sich aktuell in seiner Rolle bei Gladbach wohl.
Gleich zwei Profis durften sich am Donnerstag über Glückwünsche freuen! Während Robin Hack sein 28. Lebensjahr vollendete, pustete Kevin Stöger stolze 33 Kerzen aus. Durch diesen Ehrentag thront der Österreicher nun als ältester Feldspieler im aktuellen Kader der Borussia.
Trotz seines fortgeschrittenen Alters lieferte Stöger in der Vorbereitung ab. Nach einer eher mäßigen letzten Saison zeigte sich der Akteur während der Sommer-Testphase extrem formstark. Und Stöger ist vor dem Bundesliga-Auftakt bei RB Leipzig guter Dinge. Das berichtet „bild.de“.
Klare Ansage des Routiniers: „Möchte Verantwortung übernehmen“
Gegenüber den vereinseigenen Medien plauderte der Spieler offen über sein Mindset. „Generell bleibe ich einfach so, wie ich bin. Jeder kennt meinen Charakter auf und neben dem Platz. Ich bin immer für die Jungs da, egal ob sie jünger oder älter sind. Ich bin ein Teamspieler und möchte Verantwortung übernehmen“, betonte der 33-Jährige.
Trainer Eugen Polanski (40) vertraut dem Spieler aktuell die Mittelfeld-Zentrale an, wo er Seite an Seite mit Philipp Sander (28) agiert. Diese taktische Ausrichtung schmeckt dem Österreicher, der in seiner Karriere häufig etwas offensiver ausgerichtet war, richtig gut: „Das ist nichts Neues für mich. Ich habe in den vergangenen Jahren immer wieder auf der Sechs gespielt und auf dieser Position auch die beste Zeit in meiner Karriere gehabt. Ich bin fit, habe eine gute Vorbereitung gespielt und freue mich, wenn ich der Mannschaft helfen kann.“
Vollgepumpt mit Selbstvertrauen peilt die Truppe nun einen Traumstart in Leipzig an. Im Gästeblock werden knapp 5000 treue Fans erwartet, die ordentlich Lärm machen sollen. „In erster Linie ist es wichtig, dass wir auf uns schauen und unsere Idee, die wir entwickelt haben, umsetzen. Wir wollen aktiven Fußball spielen“, gab der Spieler die Marschroute vor.
Zwar hätte der Kicker lieber vor heimischer Kulisse losgelegt, trotzdem ist die Vorfreude riesig: „Natürlich wäre ein Heimspiel zum Auftakt noch schöner gewesen. Aber wir freuen uns auf das erste Bundesligaspiel. Man wird wieder von den Rängen hören und sehen, was für super Fans wir haben und welche Unterstützung wir bekommen. Und da möchten wir definitiv etwas zurückgeben.“ (red)
