Lothar Matthäus äußert Kritik an der Vereinsführung von Borussia Mönchengladbach. Beim Traditionsverein fehle ein Akteur, der einen Weckruf im gesamten Verein startet.
Banger Blick auf die TabelleMatthäus sieht bei Gladbach schwarz: „Ganz, ganz unten“

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Lothar Matthäus sorgt sich um Bundesliga-Schlusslicht Borussia Mönchengladbach.
Lothar Matthäus hat die Klubführung seines früheren Vereins Borussia Mönchengladbach scharf kritisiert. „Ich bin der Meinung, dass die führende Hand im ganzen Verein fehlt“, sagte der 65-Jährige bei einem Sponsorentermin in München.
„Jemand, der nicht einfach Friede, Freude, Eierkuchen die ganze Zeit macht, sondern dann eben auch mal klare Ansagen an die Angestellten, an die Spieler macht.“
Gladbach droht alleiniger Negativ-Rekord
Die grundsätzliche Situation im ganzen Verein sei noch dramatischer als der aktuelle Kampf um den Klassenerhalt. „Sie sind total im Abstiegssumpf – und da sind sie ganz, ganz unten“, sagte Matthäus, der mit Sorgen auf die kommenden Wochen blickt.
„Und die Spiele werden nicht einfacher, weil die Köpfe werden nicht frei durch diese Niederlagen.“ Im Verein fehle ein Akteur, der einen „Weckruf“ auslöse, meinte der deutsche Rekordnationalspieler.
Der Traditionsverein aus Mönchengladbach blickt nach der 1:2-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim mit null Punkten nach sechs Spieltagen auf einen historisch schlechten Saisonstart zurück.
In der Bundesliga-Geschichte starteten bisher nur Fortuna Düsseldorf (Saison 1991/92), der FSV Mainz 05 (2020/21) und der VfL Bochum (2022/23) mit sechs Niederlagen in die neue Saison. Noch kein Verein verlor die ersten sieben Partien in einer neuen Bundesliga-Spielzeit. (dpa)

