Horror-Serie gegen die RothosenGladbach vor dem Volkspark-Kracher unter Druck

Fabio Vieira und Kevin Diks  im vergangenen Aufeinandertreffen.

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Die Gladbacher haben gegen den HSV eine schlechte Bilanz.

Volle Hütte, knackige Kälte und eine schaurige Statistik: Auf die Borussia wartet das Auswärtsspiel beim HSV!

Freitagabend, Flutlicht-Atmosphäre, Volkspark: Auf Borussia Mönchengladbach wartet das nächste Highlight! Auswärts beim Hamburger SV läuten die Fohlen den neunten Spieltag im Oberhaus ein. Der Anpfiff erfolgt um 20.30 Uhr.

Restlos vergriffen sind sämtliche Eintrittskarten! Mit einer Kapazität von 57.000 Zuschauern meldet die Arena im Volkspark eine komplett volle Hütte. Mittendrin sorgen etwa 6.000 mitgereiste Anhänger vom Niederrhein für ordentlich Lärm, um ihre Elf lautstark im Norden nach vorne zu treiben. Das berichtet „Bild“.

Gegen die Rothosen stottert der Motor schon ewig

Für die Anhänger der Fohlenelf wird der Blick auf die nackten Zahlen allerdings für wenig Euphorie sorgen. Bereits zum 103. Mal kreuzen diese beiden Traditionsvereine im deutschen Oberhaus die Klingen.

Während die Norddeutschen schon 40 Erfolge feiern konnten, stehen für das Team vom Niederrhein lediglich 34 Siege zu Buche. Verrücktes Detail: Bei der gesamten Torausbeute liegt die Elf aus dem Norden gerade einmal einen einzigen Treffer vorn.

Die Gesamtbilanz fällt aus Sicht des VfL dennoch ernüchternd aus. In 29 Aufeinandertreffen gelang den Gladbachern kein einziger eigener Treffer gegen die Rothosen. Auch die jüngere Vergangenheit spricht nicht für die Borussia: Aus den vergangenen neun Bundesliga-Duellen holte sie lediglich einen Sieg.

Der datiert aus dem März 2017, als sich Gladbach mit 3:1 durchsetzte. Eine Premiere gab es zudem in der Saison 2025/26: In ihrer 51. gemeinsamen Erstliga-Spielzeit trennten sich die beiden Mannschaften erstmals in beiden Duellen torlos.

Lang vergangen sind darüber hinaus die glorreichen Epochen beider Klubs. Während die Gladbacher in den 1970ern stolze fünf Meistertitel feierten – den letzten im Jahr 1977 –, krönten sich die Norddeutschen insgesamt dreimal zum Champion, letztmals 1983.

Mit Alexander Blessin (53) gibt es allerdings einen Trainer, der das Rezept gegen die Rothosen bestens kennt. Als Verantwortlicher des FC St. Pauli blieb er im zurückliegenden Erstliga-Jahr in beiden Stadtduellen gänzlich unbezwungen. Nach dem starken 2:0-Triumph im fremden Stadion gab es im Heimspiel am Millerntor eine Nullnummer.

Deutlich magerer liest sich hingegen die Ausbeute von Angreifer Tim Kleindienst (31). Zehnmal trat der Knipser in Pflichtpartien gegen den Nord-Klub an und netzte dabei bloß ein einziges Mal ein – das gelang ihm im Februar 2023 für den 1. FC Heidenheim im Unterhaus.

Weitere Erfolgserlebnisse werden ihm an diesem Wochenende verwehrt bleiben, da der Spielführer der Fohlenelf weiterhin verletzt passen muss. (red)