Borussia Mönchengladbach ist seit 6 Spielen punktlos und könnte damit gegen den VfB Stuttgart den neuen Bundesliga-Negativrekord von sieben Niederlagen seit Beginn der Saison aufstellen. Die Personalaussicht gibt nicht gerade ein hoffnungsvolles Bild ab.
„Durch das Tal der Qualen“Verletzungspech sorgt Gladbach

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Borussia Mönchengladbach braucht nach sechs Spielen ohne Punkte endlich die ersten Punkte.
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Am Freitag (23. Oktober) geht es für die Borussia nach Stuttgart, wo die Fohlen beim VfB gastieren. Wirklich Hoffnung auf die ersten Punkte gibt dieses Duell nicht. Zwar ist der VfB gerade selbst in einer durchwachsenen Phase, bleibt dennoch gegen die punktlose Borussia der klare Favorit.
Für Kopfzerbrechen sorgt aber nicht nur das leere Punktekonto, sondern auch die lange Verletztenliste. Insgesamt fehlen den Fohlen neun Spieler.
So will Gladbach den VfB Stuttgart ärgern
Unter den Ausfällen sind Franck Honorat und die zwei Stürmer Tim Kleindienst und Isaac Lidberg in der Offensive. In der Abwehr fehlt Ko Itakura. Sie alle werden von Muskelverletzungen ausgebremst. „Schönes weißes Papier, da stehen ein paar Namen drauf. Es hat sich nicht viel positiv verändert“, sagte Blessin.
Der Gladbacher Trainer war als Spieler selbst in der Zweitvertretung der Schwaben aktiv, spielte dann für den Lokalrivalen Stuttgarter Kickers. Die Rückkehr ins Schwabenland ist geprägt von Sorgen: „Wir müssen durch das Tal der Qualen. Wir haben schon noch ein paar Schritte zu gehen.“
Gladbach will nun endlich punkten. Um den wuchtigen VfB zu stoppen, lag der Fokus im Training auf extremer Intensität und konsequentem Zweikampfverhalten. In der MHP-Arena wollen die Fohlen den Schwaben mit engen Räumen und schnellem Nachrücken den Rhythmus nehmen. „Selbstvertrauen über die Basics holen“, betonte der Schwabe Blessin seine Marschroute.
In den kommenden Duellen in der Bundesliga ist beim Blick auf die Gegner tatsächlich etwas möglich. Nach dem DFB‑Pokalspiel gegen den Karlsruher SC geht es gegen SC Paderborn und danach zum HSV nach Hamburg. Dort scheinen die ersten Punkte greifbarer als in Stuttgart.

