Klare Worte nach Horror-StartBasler hat Gladbach schon abgeschrieben

Bei einer Live-Show gestikuliert Mario Basler auf der Bühne.

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Mario Basler hat keine große Hoffnung mehr bei Borussia Mönchengladbach.

Borussia Mönchengladbach wartet weiter auf die ersten Punkte der Saison. Mario Basler hat keine große Hoffnung mehr auf Besserung.

Das Abstiegsgespenst spukt nicht mehr nur rund um den Borussia-Park, es hat sich längst auf dem Vereinsgelände von Borussia Mönchengladbach häuslich eingerichtet.

Nach sechs Spielen ist das noch punktlose Bundesliga-Schlusslicht der akuteste Abstiegskandidat der Liga und jagt jetzt sogar dem alleinigen Fehlstart-Rekord nach.

Mario Basler rechnet durch: Gladbach hat schlechte Karten

Gibt es auch am Freitag (23. Oktober 2026) beim VfB Stuttgart eine Pleite, wäre es die siebte Niederlage in Folge. Einen solch miserablen Auftakt in die Saison hat in der Bundesliga-Geschichte noch kein Verein hingelegt. Kein Wunder, dass unter den meisten Experten kaum mehr einer einen Pfifferling auf das Team von Trainer Alexander Blessin (53) setzt.

Aus dem Lager der Skeptiker hat sich auch Ex-Nationalspieler Mario Basler (57) geäußert, der sich in seinem Podcast „Basler Ballert“ am Montag gar nicht erst die Mühe machte, Optimismus zu suggerieren. „Gladbach wird eine ganz, ganz bittere Saison erleben“, sagte Basler, und bekannte: „Ich habe da wenig Hoffnung.“

Anschließend zückte Basler gedanklich den Taschenrechner und erklärte: „Jetzt hat man noch 27 Spiele, man braucht 34 Punkte, um eine kleine Chance zu haben, in der Liga zu bleiben. Vielleicht brauchst du auch 36. Wie willst du die Punkte holen? Es tut mir im Herzen weh, aber ich habe da keine große Hoffnung, dass Gladbach irgendwie da unten rauskommt.“

Gladbach bräuchte für die kalkulierten 34 Punkte nun einen Schnitt von 1,25 in den verbleibenden Partien. Blessin-Vorgänger Eugen Polanski (40) war auf durchschnittlich 1,09 Punkte in 34 Spielen gekommen, zuvor holte Gerardo Seoane (47) pro Partie 1,13 Zähler in der Bundesliga.

Daniel Farke (49) war 2022/2023 der Letzte, der bei Borussia einen besseren Schnitt vorweisen konnte: Er holte mit 1,26 durchschnittlichen Punkten pro Spiel fast exakt die Ausbeute, die Gladbach im Abstiegskampf jetzt bräuchte.

Damals beendete die Fohlenelf die Saison auf einem beruhigenden zehnten Platz, zehn Punkte oberhalb der Abstiegszone. Zahlen, die heute jeder Gladbach-Fan mit Kusshand nehmen würde.