Das Lazarett bei Borussia Mönchengladbach füllt sich weiter: Neuzugang Nicolas Kühn fällt lange aus.
Profi fällt lange ausGladbachs Verletzungs-Seuche nimmt kein Ende

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Fußballspieler Nicolas Kühn und Franck Honorat.
Aktualisiert
Der katastrophale Saisonauftakt für Borussia Mönchengladbach nimmt weiter Form an! Der Verein befindet sich nach lediglich zwei Partien bereits in einer heftigen Krise.
Zuerst gab es das 0:3-Debakel in Leipzig, gefolgt von der blamablen 3:4-Niederlage gegen Elversberg, bei der eine 3:1-Führung verspielt wurde. Doch damit nicht genug des Unglücks, denn jetzt gibt es die nächste Schreckensnachricht für die Mannschaft vom Niederrhein: Ein weiterer Neuzugang muss eine lange Zwangspause einlegen.
Kühn reiht sich in alarmierend lange Liste von Verletzten ein
Die niederschmetternde Nachricht für Nicolas Kühn (27) lautet: Muskelbündelriss! Der Angreifer, den Rouven Schröder (50) am letzten Transfertag von Como loseiste, hat sich die Blessur beim Cool-down nach der Niederlage gegen Elversberg zugezogen.
Eine Zwangspause von wenigstens fünf bis sechs Wochen ist die Folge. In dem Spiel war er für die finalen 20 Minuten anstelle von Franck Honorat (30) auf den Platz gekommen.
Kühn reiht sich damit in eine alarmierend lange Liste von Verletzten ein: Auch Enzo Leopold (26/Kreuzbandriss), Yukhym Konoplia (26/Innenbandriss), Daiki Hashioka (27/Nackenstauchung) sowie Jens Castrop (23/Schulter-OP) stehen auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung. Das berichtet „bild.de“.
Zur schwierigen Personalsituation hat sich Rouven Schröder erst vor Kurzem geäußert: „Wir haben den Kader breit aufgestellt, alle Positionen sind doppelt besetzt, deshalb fangen wir nicht an zu jammern. Es klingt vielleicht hart, aber wenn jemand ausfällt, ist das auch immer die Chance für einen anderen, sich zu zeigen. Jeder bei uns will Bundesliga spielen – und wir vertrauen jedem einzelnen Spieler.“
Kühns Zwangspause könnte jetzt die große Gelegenheit für die jungen Wilden sein. In den bevorstehenden, harten Spielen gegen Freiburg und Mainz könnten sie dem verunsicherten Team dringend benötigte neue Energie verleihen. Speziell Fritz Fleck und Iaia Danfa (19) dürfen sich nun Hoffnungen machen.
Das Duo hat in der Saisonvorbereitung überzeugt, fand sich bei den ersten beiden Meisterschaftsspielen aber nicht im 20-Mann-Aufgebot wieder. (red)
