Trainersuche nach Polanski-AusHamann wünscht sich Ex-Kölner in Gladbach

Dietmar Hamann spricht bei Sky90 über Gladbach.

Copyright: Screenshot Sky

Dietmar Hamann sprach am 13. September 2026 bei Sky90 über die Trainersuche bei Borussia Mönchengladbach.

Dietmar Hamann hat bei „Sky90“ einen neuen Trainer-Kandidaten für Borussia Mönchengladbach ins Spiel gebracht.

Borussia Mönchengladbach befindet sich nach dem Aus von Trainer Eugen Polanski (40) auf Trainersuche. An gehandelten Kandidaten mangelt es schon am Tag nach der Trennung vom bisherigen Amtsinhaber nicht.

Doch neben den Namen, die rund um den Borussia-Park getuschelt werden, drängen auch die Alternativen in den Fokus, die TV-Experten ins Spiel bringen. Nachdem Clemens Fritz (45) im „Doppelpass“ bereits auf Ole Werner (38) und Horst Steffen (57) angesprochen wurde, hat Dietmar Hamann (53) bei Sky einen weiteren Namen in die Runde geworfen.

Wohlgemuth begrüßt Gladbach-Idee von Dietmar Hamann

Bei „Sky90“ kritisierte Hamann zunächst die Profis deutlich und klagte: „Wenn ich die Mannschaft anschaue, sind sie sehr viel besser als das, was sie im Moment zeigen. Und bevor wir hier über ein Spielsystem reden oder was weiß ich, muss man den Jungs mal klarmachen, was es heißt, für Borussia Mönchengladbach zu spielen.“

Der Vize-Weltmeister von 2002 legte damit nahe, dass es seiner Meinung nach eher einen Schleifer als einen gewieften Taktiker brauche. Er ordnete die Borussia als eine intern offenbar nicht allzu harmonische Mannschaft ein, der Kapitän Tim Kleindienst (31) schon eine Woche zuvor deutliche Vorwürfe gemacht hatte.

Für die Polanski-Nachfolge auf der Trainerbank hatte er auch eine ganz eigene Idee: Lukas Kwasniok (45), der in der vergangenen Spielzeit den 1. FC Köln trainiert hatte. „Der wird die Jungs zum Laufen bringen. Und das brauchen sie jetzt“, sagte Hamann über den Coach, den er vergangene Spielzeit bereits mehrfach für seine klaren Auftritte und Worte gelobt hatte.

Passenderweise saß mit dem Stuttgarter Sport-Vorstand Fabian Wohlgemuth (47) ein weiterer Gast in der Talkrunde, der beim SC Paderborn zuvor mit Kwasniok gearbeitet hatte.

„Ich habe lange mit Lukas Kwasniok zusammengearbeitet. Und die wichtigsten Einstellungskriterien wie Kompetenz, Fußballsachverstand und Fleiß und die Dinge, die man einfach braucht als Grundlage, die hat Lukas Kwasniok und bringt die alle mit. Deswegen ist die Idee erstmal grundsätzlich nicht die schlechteste“, schlug sich Wohlgemuth auf Hamanns Seite.

Erst vergangene Woche war Kwasniok wieder in den Fokus gerückt, weil er rund um seinen Abschied beim FC vor Gericht gezogen war. Der Streit ums Finanzielle soll jetzt im kommenden Jahr in Köln verhandelt werden.

Der zunächst gehandelte Ole Werner ist nach übereinstimmenden Medienberichten derweil kein Thema mehr und soll Gladbach bei der Trainersuche nicht zur Verfügung stehen.

Christian Streich gestikuliert am Spielfeldrand

Sensation am Niederrhein? Gladbach hofft auf Kult-Trainer Christian Streich