Bayern mit Interesse?Eberl äußert sich zu Mohya-Gerüchten

Wael Mohya von Borussia Mönchengladbach auf dem Spielfeld

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Wael Mohya steht bei einigen Klubs auf dem Zettel.

Die Gerüchteküche rund um Wael Mohya brodelt. Nun hat sich Bayern-Boss Max Eberl geäußert.

Gerade einmal 17 Lenze zählt Wael Mohya, doch Jürgen Klopp holte ihn bereits ins Aufgebot der Nationalmannschaft – eine kleine Sensation! Der Jungprofi von Borussia Mönchengladbach wird momentan als extrem heißes Eisen gehandelt.

Kein Wunder also, dass ein solches Ausnahmetalent mit deutschem Pass längst auch die Bosse an der Säbener Straße auf den Plan ruft.

Keine falschen Hoffnungen bei Schröder

Daraus macht Münchens Sportvorstand Max Eberl überhaupt keinen Hehl. Als ihn der Bezahlsender Sky am Samstag auf die Gerüchte um Mohya ansprach, sagte er: „Jedes junge deutsche Talent hat der FC Bayern auf dem Zettel, schaut er sich an.“

Gleichzeitig bremste der frühere Gladbacher jedoch. Bisher gab es demnach noch keinerlei Annäherung zwischen dem Teenager und dem Branchenprimus aus dem Süden. Dazu stellte Eberl klar: „Wir haben weder mit dem Jungen noch mit seiner Agentur noch mit Gladbach ein Wort gesprochen.“ Das berichtet „SPORT1“.

Bleibt das so? Da sind durchaus Zweifel angebracht. Obwohl das Team vom Niederrhein derzeit sportlich gewaltig strauchelt, glänzt Mohya auf dem Rasen. Knüpft die Offensivkraft nahtlos an diese Auftritte an, könnte schon bald Bewegung in die Sache kommen. Aktuell läuft sein Arbeitspapier bei den Borussen noch bis Ende Juni 2028. Den Verantwortlichen in Mönchengladbach genügt diese Laufzeit allerdings nicht: Gerüchten zufolge streben die Rheinländer eine vorzeitige Verlängerung des Vertrags an, um ihren Rohdiamanten noch länger im Verein zu halten.

Welchen Karriereweg der Shootingstar letztlich einschlagen wird, vermag zum jetzigen Zeitpunkt selbstredend niemand seriös vorherzusagen. Dennoch zeichnet sich bereits deutlich ab: Für den Youngster dürfte die Station am Niederrhein lediglich als Zwischenschritt dienen. Dieser Realität stellt sich auch Gladbachs Sportboss Rouven Schröder. Während seines Auftritts im Doppelpass gab er kürzlich unumwunden zu: „Eins ist auch klar: Dass er nicht sein Leben lang für Borussia Mönchengladbach spielen wird.“

Die Schlange der Verehrer wird immer länger. Innerhalb der Bundesliga fiel neben dem deutschen Rekordmeister jüngst auch der Name Borussia Dortmund als denkbarer künftiger Arbeitgeber. Darüber hinaus sorgt der Teenager offenbar auch jenseits der Landesgrenzen für glänzende Augen: Aus der Premier League beobachtet dem Vernehmen nach speziell der FC Liverpool den weiteren Werdegang des Fohlen-Kickers.

Unterm Strich bedeutet das: Falls Eberl samt den Bayern-Bossen eines Tages tatsächlich konkret um das Fohlen-Juwel buhlen wollen, müssen sie sich gegen namhafte Mitstreiter durchsetzen. (red)