Gegen Köln sollen endlich Punkte her: Rainer Bonhof unterstreicht diese Hoffnung mit einer unmissverständlichen Ansage vor dem Derby.
„Mit allen Mitteln“Borussia-Boss hält Brandrede vor dem Derby in Köln

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Rainer Bonhof & Rouven Schröder.
Das Rhein-Derby am Sonntag (15.30 Uhr) wirft seine Schatten voraus und die Stimmung bei Borussia Mönchengladbach ist zum Zerreißen gespannt. Kurz vor dem Aufeinandertreffen mit dem Erzrivalen ergreift Borussia-Boss Rainer Bonhof (74) das Wort und schickt eine deutliche Botschaft an das Team.
Bonhofs Forderung: Die Mannschaft soll die derzeitige Tabellenlage vollkommen vergessen und das Match als eine gewaltige Möglichkeit verstehen.
Bonhof bedauert Trennung von einem „echten Borussen“
In so einem Spiel sei ausschließlich der Erfolg wichtig, den es „mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln“ zu sichern gelte. Für den Verein sei es von immenser Bedeutung, endlich in der Spielzeit anzukommen und die ersten Zähler zu holen.
Ungeachtet des Resultats am Sonntag stehe der Mannschaft aber noch eine lange Reise bevor. Bonhof sprach ebenfalls über schwierige Entschlüsse, beispielsweise den Abschied von Eugen Polanski (40). Das berichtet „bild.de“.
Er gestand freimütig, dass die Trennung von einem „echten Borussen“ für ihn persönlich eine bittere Pille war. Nach tiefgehenden internen Debatten sei man jedoch gemeinschaftlich zur Überzeugung gelangt, dass diese Maßnahme notwendig war.
Die sportliche Führungsebene um Rouven Schröder (50) kann sich hingegen seiner uneingeschränkten Unterstützung sicher sein. Bonhof unterstrich, dass Schröder als routinierter Sportchef genau wisse, was die Stunde geschlagen hat.
Er arbeite überlegt und fokussiert daran, das Ruder herumzureißen, beurteile die Situation realistisch und spreche Missstände intern sowie extern kritisch an, bewahre dabei aber stets die Fassung.
Der neue Trainer Alexander Blessin (53) bekam von Bonhof ebenfalls Anerkennung. Er habe sich schon länger mit ihm ausgetauscht und ihn als sehr einsatzbereit und kommunikationsstark kennengelernt. Blessin bringe nicht nur „frischen Wind und eine neue Ansprache“, sondern verfolge auch eine klare strategische Linie.
Nun sei es an der Mannschaft, die Anweisungen des neuen Trainers in die Tat umzusetzen – und das am besten sofort im Derby. Ungeachtet der prekären Situation zeigt sich der Borussia-Boss vor dem Sonntagsspiel hoffnungsvoll. Sein unmissverständliches Statement: Er fiebere dem Match entgegen und habe einen unerschütterlichen Glauben an das Team. (red)

