Bundesliga-Konkurrent im VorteilTorjäger-Talent erneut bei Gladbach gehandelt

Torabschluss von Amin Chiakha im Spiel von Rosenborg BK.

Copyright: IMAGO/NTB

Amin Chiakha sorgt in Norwegen für reichlich Wirbel, in Gladbach war er in der Vergangenheit schon öfter ein Thema.

Nicht zum ersten Mal wird Amin Chiakha bei Borussia Mönchengladbach gehandelt. Der Preis des jungen Stürmers ist inzwischen allerdings explodiert.

Amin Chiakha – dieser Name kursiert plötzlich wieder am Niederrhein. Eine Personalie, die bei Borussia Mönchengladbach bereits bekannt ist, sorgt erneut für Gesprächsstoff.

Die Spekulationen um den algerischen Nationalkicker haben mit Blick auf das Winter-Transferfenster wieder Fahrt aufgenommen. Die Fohlen hatten den Stürmer schon in der Vergangenheit auf ihrer Liste und könnten nun erneut die Fühler ausstrecken. Das berichtet „BMG-News“.

Gladbach-Interesse an Amin Chiakha wäre nicht neu

Der Angreifer war auch im letzten Sommer eine heiße Aktie, aber Borussia entschied sich schlussendlich für Isac Lidberg, dessen Transfer von Darmstadt 3,5 Millionen Euro kostete. Chiakha hingegen ging nach seiner vorigen Leihe für fünf Millionen Euro fest vom FC Kopenhagen zu Rosenborg BK nach Trondheim.

Bei seinem neuen Verein in Norwegen ging der 20-Jährige dann durch die Decke! Das junge Talent netzte in 23 Partien für Rosenborg 14 Mal ein und bereitete drei weitere Tore vor, spielte sich dadurch auch wieder bei Gladbach in den Fokus, wie „fussball-news“ berichtet.

Durch diesen Leistungssprung schoss sein Marktwert auf eine Summe von acht Millionen Euro. Mit stattlichen 1,92 Metern Körpergröße bringt Chiakha zudem eine massive physische Präsenz in den Angriff.

In Zukunft könnte er als Erbe für Tim Kleindienst aufgebaut werden, der sich nach seiner ausgedehnten Zwangspause noch schwertut, an alte Leistungen anzuknüpfen. Aber wäre eine Verpflichtung des Algeriers für die Fohlenelf überhaupt noch machbar? Ein Deal in der Winterpause ist aus finanziellen Gründen kaum vorstellbar.

Der Haken an der Sache: Chiakhas starke Performance hat die Kosten explodieren lassen. Sein Vertrag läuft bis 2030, weshalb die geforderte Transfersumme jetzt im Bereich von zehn bis 15 Millionen Euro taxiert wird.

Das ist ein Batzen Geld, den die Borussia wohl kaum aufbringen kann, insbesondere da der Verein auf anderen Baustellen – etwa in der Abwehrzentrale und auf der Sechser-Position – größeren Handlungsbedarf sieht. Erst im Sommer wäre bei entsprechenden Verkäufen denkbar, dass Sport-Boss Rouven Schröder derart viel Geld in die Hand nimmt.

Außerdem sind die Fohlen nicht allein im Rennen. Der SC Freiburg hat Berichten zufolge ebenfalls seine Fühler nach dem Angreifer ausgestreckt und besitzt finanziell die deutlich besseren Möglichkeiten.

Rouven Schröder hat zwar mit dem Transfer von Hugo Bolin im letzten Winter gezeigt, dass er ein Gespür für Deals mit großem Potenzial hat, die Verpflichtung ging damals allerdings in finanziell anderer Größenordnung über die Bühne.

Es wird sich also zeigen müssen, ob die Personalie Amin Chiakha am Niederrhein wirklich noch einmal konkret wird. In den nächsten Wochen dürfte klarer werden, ob die Fohlenelf im Angriff nachbessert und welche Kandidaten dafür auf der Liste stehen. (red)