Bericht über Gladbach-AusPolanski am Sonntagmorgen zurückgetreten

Eugen Polanski bei einem Gladbach-Spiel.

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Eugen Polanski kassierte mit Gladbach eine heftige Pleite in Freiburg.

Aktualisiert

Trainer-Aus bei Borussia Mönchengladbach: Eugen Polanski ist nicht mehr in Gladbach im Amt.

Eugen Polanski ist nicht mehr Trainer bei Borussia Mönchengladbach. Laut Informationen der „Rheinischen Post“ ist der Coach am Sonntagmorgen (13. September 2026) zurückgetreten.

Der Trainer zog damit die Konsequenzen aus dem katastrophalen Saisonstart mit drei Niederlagen aus drei Bundesliga-Spielen. Das 0:5 beim SC Freiburg am Samstag war der Sargnagel und verschärfte die Krise bei Gladbach. Direkt nach dem Spiel war die Trainerfrage zunächst offen geblieben.

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Das 0:5 beim SC Freiburg am Samstag war die traurige Abschiedsvorstellung und verschärfte die Krise bei Gladbach. Direkt nach dem Spiel war die Trainerfrage zunächst offen geblieben.

„Wir werden in uns gehen, dementsprechend auch das Gespräch führen mit Eugen zusammen, der Mannschaft, dem Mannschaftsrat und allen Beteiligten, ob wir so weitermachen wollen in der Form“, sagte Sportchef Rouven Schröder bei Sky.

Polanski war vor einem Jahr zunächst als Interimstrainer eingesprungen und hatte nach vielversprechendem Start das dauerhafte Mandat übernommen. Anschließend ging es allerdings auch schnell wieder bergab, ein Trainerwechsel stand bereits im Laufe der vergangenen Spielzeit zur Debatte.

„Wir müssen punkten. Das ist wichtig, da geht es nicht um Personen“, sagte Schröder am Samstag weiter. Dem 0:3 in Leipzig und dem 3:4 gegen Elversberg folgte im Breisgau der nächste Offenbarungseid, mit null Punkten und 3:12 Toren legten die Fohlen den schlechtesten Start der Vereinsgeschichte hin.

„Wir kennen das Geschäft und Kritik ist berechtigt. Wenn wir null Punkte haben, bin ich mit dafür verantwortlich und stehe an vorderster Front“, sagte Polanski selbst: „Wir werden es genauso machen wie nach jedem Spiel: Uns vernünftig zusammensetzen, in die Augen schauen, die weitere Marschroute besprechen und schauen, was rauskommt.“

Er sei „überzeugt davon, dass wir da rauskommen können, aber trotzdem sollten wir ehrliche Gespräche führen“. Sein Vorgänger Gerardo Seoane war in der Vorsaison nach drei Spieltagen und nur einem Punkt entlassen worden. Nun räumt Polanski zum selben Zeitpunkt ein Jahr später seinen Posten.

Als Nachfolger wurden bislang Ole Werner, Horst Steffen und Alexander Blessin gehandelt. Eine Bestätigung der Trennung von Vereinsseite stand nach der ersten Meldung noch aus.

Eugen Polanski schaut bei einer Pressekonferenz frustriert auf den Boden.

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