Borussia Mönchengladbach zu Gast beim SC Freiburg. Noten und Einzelkritik zum 3. Bundesliga-Spieltag.
Gladbach-EinzelkritikZwei Sechsen und viele Fünfen beim Borussia-Debakel

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Borussia Mönchengladbach war im Auswärtsspiel beim SC Freiburg chancenlos.
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Borussia Mönchengladbach hat auch sein drittes Spiel in der noch jungen Bundesliga-Saison verloren. Beim SC Freiburg unterlag Gladbach am Samstag (12. September 2026) mit 0:5.
Schon vor der Pause hing Gladbach im Schwarzwald in den Seilen, lag nach Treffern des letztjährigen Borussen Yannik Engelhardt (23.) und Igor Matanovic (29.) mit 0:2 zurück. Nach der Pause flog zunächst Tim Kleindienst mit Gelb-Rot vom Platz (52.), ehe Matanovic (77.) und Engelhardt (79.) jeweils mit ihrem zweiten Treffer das Ergebnis weiter nach oben schraubten. Für den Schlusspunkt sorgte Maximilian Eggestein kurz vor Schluss (86.).
Borussia Mönchengladbach in Freiburg: Fohlen in der Einzelkritik
Moritz Nicolas: Machte beim 0:1 keine gute Figur, als er an der Ecke vor dem Engelhardt-Kopfball vorbeiflog, auch beim fünften Gegentor war mehr drin. Note: 5
Joe Scally: Offensiv praktisch unsichtbar, defensiv dafür weniger anfällig als Herold auf der Gegenseite. In Summe aber komplett ohne Einfluss auf das Spiel. Note: 5
Ko Itakura: War beim zweiten Gegentor überhaupt nicht auf der Höhe, als er Torschütze Matanovic aus den Augen verlor. Weiterhin meilenweit entfernt vom Niveau besserer Tage. Note: 5
Kevin Diks: Früh nach seiner Grätsche ganz kurz vor dem Strafraum gegen Matanovic verwarnt. Ging damit aber souverän um und war noch der Beste in der Gladbacher Viererkette. Starke Rettungstat gegen Suzuki kurz nach der Pause, beim 0:3 aber zu spät gegen Matanovic. Note: 4,5
David Herold: Anfangs noch mutig im Offensivspiel, hinten gegen Ginter einmal Retter in höchster Not. Ansonsten defensiv aber mal zu nachlässig, mal zu ungestüm. Steigerte sich im weiteren Spielverlauf und biss sich in die Zweikämpfe. Es war nur ein kleiner Lichtblick. Note: 5
Philipp Sander: Erneut war er im Zentrum als Abräumer völlig überfordert und hatte der Freiburger Dominanz nichts entgegenzusetzen. Seine Zweikampfquote von 10 Prozent war ein schlechter Witz. Note: 6
Kevin Stöger: Ließ seine Qualitäten am Ball ab und an aufblitzen, doch ein Spielgestalter war er nicht. Letztlich entsprang seinen feinen Füßen nur wenig Gefahr. Note: 5
Franck Honorat (bis 67.): Aktivster Gladbacher. Seine Flanken und Vorstöße waren fast die einzigen Auslöser von Torgefahr, wenn auch sehr vereinzelt. Arbeitete nach hinten fleißig mit. Note: 4
Hugo Bolin (bis 46.): Kam deutlich weniger zur Geltung als gegen Elversberg, dafür hinten im Fokus, als er beim 0:1 Gegenspieler Engelhardt aus den Augen verlor. Zur Pause war schon Schluss. Note: 5
Robin Hack (bis 67.): Rückte für Mohya in die erste Elf, konnte sich aber nicht wirklich von den bisherigen Leistungen des Gladbacher Wunderkings abheben. Am Einsatz mangelte es nicht, aber der Ertrag war überschaubar. Note: 5
Tim Kleindienst: Fiel erneut mit Nebenschauplätzen statt Torgefahr auf und sah früh Gelb für ein unnötiges Gerangel mit Ginter. Holte sich kurz nach der Pause dann eine harte Gelb-Rote Karte nach einem Foul ab. Note: 6
Shuto Machino (ab 46.): Sollte nach der Pause für Impulse sorgen, fügte sich aber direkt mit einem vermeidbaren Ballverlust ein, der einen gefährlichen Konter einleitete. Danach flammte sein Können kurz auf, doch in Unterzahl war der Ofen schnell wieder aus. Note: 5
Isac Lidberg (ab 67.): Konnte offensiv nichts mehr bewirken. Note: 4
Wael Mohya (ab 67.): Auch der Younster war diesmal ohne Impulse. Note: 4



