„Große Sorgen“Gladbach-Profi zitterte nach Horror-Szene um seine Karriere

Leipzigs Antonio Nusa im Zweikampf mit Daiki Hashioka von Borussia Mönchengladbach.

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Bei dieser Szene verletzte sich Daiki Hashioka am Nacken.

Aktualisiert

Der Fohlen-Neuzugang schildert seine Nackenverletzung und die Momente der Ungewissheit.

Nach dem heftigen Crash mit Antonio Nusa von Leipzig, bei dem er sich am Nacken verletzte, war der Schreck für Daiki Hashioka riesig. Nun hat er darüber gesprochen, wie er die Szene erlebt hat.

Der japanische Nationalspieler erzählt im Interview mit „rp-online.de“ von einem Laut, den er bei der Kollision wahrnahm, und einem Empfinden, das sich „nicht gut“ anfühlte.

„Ich habe erst einmal tief durchgeatmet“

Die pure Panik ergriff ihn, als man ihn mit der Trage abtransportierte. Schlimmste Befürchtungen kamen auf, als sein Arm und sein Bein zu kribbeln begannen: „Ich hatte in dem Moment große Sorgen, dass ich vielleicht nicht mehr Fußball spielen kann.“

Im Universitätsklinikum Leipzig ging die Zitterpartie weiter. Weil er in einem fremden Land die Sprache nicht kannte, war die Hilfe von Dolmetscher Atsushi Waki, der ihm nicht von der Seite wich, Gold wert. Die Anspannung wuchs, als die Ärzte nach den ersten Checks einen Bruch nicht sofort ausschließen konnten. Umso gewaltiger war die Erleichterung, als endlich grünes Licht gegeben wurde und feststand, dass nichts Schlimmeres vorgefallen war. „Ich habe erst einmal tief durchgeatmet und war sehr, sehr erleichtert“, so der Rechtsverteidiger.

Obwohl er für ein paar Tage eine Nackenstütze benötigte, ist Hashioka jetzt schon zurück auf dem Rasen – ein „großartiges Gefühl“, wie er verrät. Er lässt es zwar noch vorsichtig angehen, hat aber schon ein festes Ziel im Visier. Der Verteidiger offenbart: „Meine Hoffnung ist, in Mainz wieder bereit zu sein.“ Am 4. Spieltag (19. September) hat Gladbach die Rheinhessen zu Gast. Er stellt aber klar, dass das letzte Wort die Mediziner und das Trainerteam haben.

Trotz des Schreckmoments fühlt sich Hashioka in Deutschland pudelwohl, was hauptsächlich an den Fans liegt. Er schwärmt: „Ich mag die deutsche Fußballkultur sehr. Die Fans sind laut und leidenschaftlich.“ Die Unterstützung der Fans in seinem Heimatland Japan sei zwar vergleichbar, aber die durchgehend ausverkauften Arenen und die noch krassere Stimmung im deutschen Oberhaus stellen einen „großen Unterschied“ dar.

Der Japaner redet auch ganz offen über seine eigenen Ambitionen. Dass er die WM-Teilnahme verpasst hat, ärgert ihn, daher ist das Turnier in vier Jahren ein wichtiges Vorhaben für ihn. Sein Hauptaugenmerk gilt jetzt aber komplett Borussia. Obwohl er nur auf Leihbasis da ist, hat er einen deutlichen Wunsch: „Mein erstes Ziel ist, nach dieser Saison dauerhaft zu Borussia zu wechseln.“ (red)

Eugen Polanski mit Mütze.

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