„Alles keine Lösung“Gladbach-Boss rätselt über Pech bei den Sommer-Transfers

Rouven Schröder steht mit versteinerter Miene vor den Fans.

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Rouven Schröder und Gladbach haben bei den Sommer-Transfers bislang viel Pech gehabt.

Von zehn Neuzugängen fallen bei Borussia Mönchengladbach fünf aus. So bewertet Sportboss Rouven Schröder die Lage.

Für Rouven Schröder (50) und Eugen Polanski (40) kommt es knüppeldick. Ein großer Kader-Umbau sollte nach einer Spielzeit voller Abstiegsangst und meist dürftiger Leistungen die Wende bringen.

Man verpflichtete zehn frische Kräfte, um das Publikum erneut zu begeistern. Aber die Rechnung geht bislang null auf – denn ein echtes Verletzungs-Desaster sucht die Borussia heim!

„Wir fragen uns, was wir hätten tun können“

Fünf der zehn Neuverpflichtungen haben sich verletzt. Es scheint fast, als läge ein Fluch auf Gladbach.

Angesichts dieser Pechsträhne ist Rouven Schröder sichtlich ratlos. Tatsächlich habe ich das in dieser Form noch nicht erlebt, sagte der Sportboss gegenüber „bild.de“: „Wir fragen uns natürlich auch, was wir hätten tun können. Den Rasen im Training kürzer mähen, das Testspiel in Essen absagen – aber das ist ja alles keine Lösung. Es gibt einfach keine Erklärung für diese Situation.“

Besonders hart traf es Enzo Leopold (26). Der frühere Kapitän aus Hannover war als Anführer eingeplant und erhielt von Polanski direkt einen Platz im Mannschaftsrat. Dann aber der Albtraum am 2. September während des Trainings: Er blieb im Rasen stecken, riss sich das Kreuzband – das bedeutet eine Ausfallzeit von wenigstens sechs Monaten.

Yukhym Konoplia (27), der als Top-Verpflichtung galt, fällt ebenfalls lange aus. Er zog sich in der Testpartie bei Essen (2:1) einen Riss des Innenbandes im Knie zu und ist für die Begegnung am Samstag in Freiburg (15.30 Uhr) absolut kein Thema. Das berichtet „bild.de“.

Damit nicht genug. Auch Zento Uno (22) fällt mit einem Muskelfaserriss aus; er soll sich erst einmal bei der U23 wieder herantasten. Landsmann Daiki Hashioka (27) ist nach dem Schleudertrauma aus der Partie gegen Leipzig immer noch nicht fähig, Leistungssport zu machen. Die neueste Schreckensmeldung betrifft Nicolas Kühn (27): Der Profi, der am letzten Transfertag aus Como kam, erlitt beim Auslauf-Training nach der 3:4-Pleite gegen Elversberg einen Muskelbündelriss. Er wird erst nach der Länderspielpause wieder eingreifen.

Schröder versucht aber, dem ganzen Frust etwas Positives abzugewinnen und sieht es als Möglichkeit. „Wir haben einen starken Kader, vertrauen jedem einzelnen Spieler“, macht er deutlich. Jetzt sei die Zeit für die Jungs gekommen, die bislang nicht so zum Zug kamen, um zu zeigen, was sie können. (red)

Robin Hack kommt zum Training.

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