Fan-Sympathie und Kniefall-GesteGladbach im Duell mit Union Berlin gleich unter Druck

Marcus Thuram, Spieler der Gladbacher Borussia, kniet auf dem Rasen im Borussia-Park.

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Diese Geste gegen Rassismus und Gewalt des Gladbacher Angreifers Marcus Thuram ist aus dem vergangenen Aufeinandertreffen zwischen Borussia und Union Berlin nebem dem Ergebnis (4:1) in Erinnerung geblieben.

Aktualisiert

Mönchengladbach - Den ersten Pflichtspielsieg überhaupt gegen Union Berlin haben die Fohlen Ende Mai einfahren können. 4:1 hieß es am Ende. Ein Duell, bei dem Gladbachs Stürmer Marcus Thuram (23) nicht nur wegen seines Doppelpackes auffiel. Sondern auch wegen eines Kniefalls.

Erstmals wieder tausende Fans dabei

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Auch am heutigen Samstag (15.30 Uhr) sind die Rahmenbedingungen rund um das Kräftemessen zwischen Borussia und den „Eisernen“ alles andere als „normal“. Erstmals in Zeiten der Coronavirus-Pandemie werden rund 10.000 Fans im Borussia-Park sein. Unter strengen Auflagen, was die Themen Hygienemaßnahmen und Sicherheit anbelangen.

Für den VfL ist nach der 0:3-Auftaktpleite in Dortmund gleich ein gewisser Druck da. Die Elf von Trainer Marco Rose (43) sollte gewinnen, um nicht einen Fehlstart in die neue Bundesligaspielzeit hinzulegen. Union ist nicht zu unterschätzen. Das hatten die Köpenicker schon 2001 demonstriert, als sie den Favoriten Gladbach im Pokalhalbfinale düpierten.

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Und auch im November 2019, als Aufsteiger Union die Partie gegen die Fohlen mit 2:0 für sich entscheiden konnte. Rose sagt: „Das ist ein sehr unangenehmer Gegner. Ich mag den Verein und die Art und Weise, wie er auftritt. Diese Mannschaft geht immer an ihr Limit, spielt sehr intensiv sowie aggressiv und macht es damit jedem Gegner schwer.“ Mit seinen Sympathien ist Rose nicht alleine, die soll es auch zwischen Gruppierungen aus beiden Fanlagern geben.

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Rose betont weiter: „Die Berliner haben darüber hinaus Abläufe entwickelt, wie sie ihrem Gegner Probleme bereiten können. Wir müssen sehr konzentriert sein und alles sauber von unserem Tor wegverteidigen. Zudem müssen wir es schaffen, mit viel Spielfreude, die uns Union versuchen wird zu nehmen, den Gegner zu beschäftigen und Torchancen zu kreieren.“

Dabei sollen auch die Gladbacher Fans im Stadion helfen. Rose: „Wir sind mehr als happy, dass wir endlich wieder 10.000 Leute im Borussia-Park haben und freuen uns auch über diesen nächsten kleinen Schritt. Natürlich werden wir alles dafür tun, diese Fans am Samstag glücklich zu machen.“

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Rose kann gegen Union erneut personell nicht aus dem Vollen schöpfen. Zakaria, Lazaro, Bénes, Doucouré, Poulsen und Villalba sind kein Thema. Embolo wohl auch nicht. Plea und Thuram stehen zur Verfügung. Offen ist, ob es schon für die Startelf reicht.

Rose: „Marcus Thuram und Alassane Plea sind beide ein Stück weiter als am vergangenen Wochenende. Tikus hatte jetzt zwei Einsätze und ist eine Trainingswoche weiter. Lasso hat in Dortmund 30 Minuten gespielt und hat ebenfalls eine Trainingswoche mehr in den Beinen. Trotzdem befinden sich beide noch immer im Re-Integrationsprozess. Breel Embolo haben wir in dieser Woche teilweise wieder integriert, er ist aber noch nicht im Mannschaftstraining. Daher wird es bis zum Wochenende sehr eng bei ihm. Mit Denis Zakaria rechnen wir ohnehin erst nach der Länderspielpause.“

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Borussia sollte dennoch für die „Eisernen“, bei denen mit Max Kruse (32) ein in Gladbach alter Bekannter im Kader steht, gewappnet sein. Fans, die nicht im Stadion dabei sind, können die Partie live beim Pay-TV-Sender „Sky“ mitverfolgen.

Sehen Sie hier die komplette Pressekonfernz von Borussia Mönchengladbach vor dem Heimspiel gegen Union Berlin:

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