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Von Judith Malter

Zwei Tore, ein Assist Eiskalt-Jonas ist Gladbachs neuer Bayern-Schreck

Jonas Hofmann bejubelt einen seiner beiden Treffer gegen den FC Bayern München, welches die Fohlen mit 3:2 für sich entschieden.

Jonas Hofmann bejubelt einen seiner beiden Treffer gegen den FC Bayern München, welches die Fohlen mit 3:2 für sich entschieden.

Mönchengladbach - Zwei Tore, eine Torvorlage und am Ende ein glorreicher Sieg gegen den deutschen Rekordmeister aus München: Der Freitagabend für Borussias Offensivakteur Jonas Hofmann (28) hätte kaum besser laufen können. 

Dabei hatte es zu Beginn gar nicht so gut für die Fohlenelf ausgesehen. Nach 20 Minuten gab es nach einem unnötigen Handspiel von Borussias Florian Neuhaus (23) einen Elfmeter für die Gäste, den Robert Lewandowski (32) gewohnt sicher verwandelte. Nur sechs Minuten später erhöhte Leon Goretzka (25) sogar auf 2:0.

Hofmann und Stindl sorgen für Wende gegen Bayern

Viele Fohlen-Fans werden zu diesem Zeitpunkt wohl die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und mit dem schlimmsten gerechnet haben. Doch dann kam Hofmann in Fahrt – und leitete gemeinsam mit "Capitano" Lars Stindl (32) die Wende ein.

Zweimal setzte Stindl Hofmann mit einem Zuckerpass in Szene, zweimal blieb der 28-jährige Nationalspieler eiskalt vor Welttorhüter Manuel Neuer (34) und egalisierte so den Spielstand noch vor der Pause. 

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Nach dem Seitenwechsel setzte Hofmann seiner überragenden Leistung dann noch die Krone auf und bediente Neuhaus zum 3:2-Siegtreffer. Damit hat er in nun neun Bundesligaspielen in dieser Saison bereits zehn Scorerpunkte gesammelt. Stark!

Gladbachs Hofmann nennt Erfahrung als Grund für Coolness vor dem Tor

„Ich denke, dass ich mich einfach durch Erfahrung weiterentwickelt habe“, kommentierte Hofmann seine Coolness vor dem generischen Tor nach dem Spiel. „Vor dem Tor gelingt es mir häufiger, die Ruhe zu bewahren und nicht hektisch zu werden – ob beim Torabschluss oder beim Assist. Am wichtigsten ist aber, dass die Dinger reingegangen sind und wir gewonnen haben.“

Die unglaubliche Leistung des 28-Jährigen ist angesichts der rund sechswöchigen Verletzungspause (Hofmann hatte sich bei seinem zweiten Einsatz für das DFB-Team einen Muskelbündelriss im Oberschenkel zugezogen), aus der er erst Ende 2020 zurückgekehrt war, noch höher zu bewerten.

Leistungs-Explosion kündigte sich schon vorher an

Allerdings: Schon bei seinem Comeback im DFB-Pokal-Spiel in Elversberg hatte sich angedeutet, dass Hofmann auf dem besten Weg zurück zu seinen vorherigen Top-Leistungen ist.

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Nur elf Tage später glänzte der Spielgestalter außerdem beim Bundesliga-Auswärtssieg in Bielefeld als Schlüsselfigur und Vorlagengeber. „Hoffi scheint ein Spieler zu sein, der schnell wieder gut belastbar ist”, hatte VfL-Trainer Marco Rose (44) bereits in der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FCB über seinen Schützling gesagt.

Umso glücklicher war der VfL-Coach dann auch, als Hofmanns Leistung im Spiel gegen den Rekordmeister nun endgültig explodierte. „Die Idee war, im Ballbesitz Hoffi mehr in die letzte Linie als Stürmer zu nehmen, um seine guten, tiefen Läufe nutzen zu können“, erklärte Rose nach dem Spiel. „Seine Entwicklung, in die Nationalmannschaft berufen zu werden, sagt alles. Er ist auch nach seiner Verletzung auf dem Weg, das zu bestätigen.“

Rose weiter: „Hoffi hat wieder extrem viel investiert, nach dem Spiel war er fix und fertig. Mit den drei Torbeteiligungen hat er wieder seine Wichtigkeit für uns untermauert.“ 

Hofmann: „Einfach nur froh, endlich wieder auf dem Platz zu stehen“

Kein Wunder, dass auch die Borussia-Fans die Glanz-Leistung Hofmanns nach dem Spiel honorierten und ihn mit stolzen 81 Prozent aller abgegebenen Stimmen in der Fohlen-App zum „Spieler des Spiels“ wählten.

Ein Grund mehr für Hofmann nach dem Spiel überglücklich zu sein. „Ich bin generell einfach nur froh, endlich wieder auf dem Platz stehen zu können – und natürlich ist dieses Gefühl noch besser, wenn man Tore schießt und gewinnt“, so der Matchwinner. Das dürften die Gladbach-Fans wohl genauso unterschreiben.