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Von Judith Malter

Nach Gala-Auftritt gegen Bayern Kann Gladbach-Kapitän wieder auf DFB-Nominierung hoffen?

Borussias Kapitän Lars Stindl (l.), hier am 8.1.2020 im Zweikampf gegen Bayerns Joshua Kimmich (r.) im Bundesliga-Spiel des 15. Spieltags, machte gegen den deutschen Rekordmeister ein starkes Spiel.

Borussias Kapitän Lars Stindl (l.), hier am 8.1.2020 im Zweikampf gegen Bayerns Joshua Kimmich (r.) im Bundesliga-Spiel des 15. Spieltags, machte gegen den deutschen Rekordmeister ein starkes Spiel.

Mönchengladbach - Mit seinen überragenden Pässen in die Tiefe gehörte Borussias Kapitän Lars Stindl (32) beim Heimspiel der Fohlen gegen den deutschen Rekordmeister Bayern München (3:2) zweifelsohne zu den besten Akteuren auf dem Platz.

So leitete der 32-Jährige beide Tore von Teamkollege Jonas Hofmann (28) durch zwei Weltklasse-Vorlagen ein. Seine Aktion vor dem ersten VfL-Tor kommentierte Stindl nach dem Spiel so: „Der Ball kam zu mir. Ich hab dann gehofft, dass der Gegenspieler –ich glaube es war Goretzka – nicht rankommt, sodass ich mich aufdrehen kann. Ich habe dann direkt versucht tief zu spielen, in der Hoffnung, dass er durchgeht. Glücklicherweise ist er durchgekommen – und Jonas hat das Tor gemacht.“

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Beim zweiten Tor sei es ähnlich gewesen, erklärt Borussias "Capitano". Zufällig seien die gezielten Pässe und die gut aufeinander abgestimmten Laufwege jedoch nicht gewesen, wie er zugibt. „Wir haben das diese Woche angesprochen und ein bisschen trainiert, da wird endlich mal die Zeit gehabt haben, Dinge einzustudieren. Dass das direkt funktioniert hat, freut uns umso mehr.“

Borussias Stindl: „Haben verteidigt wie die Wahnsinnigen“

Stindl war allerdings im Match gegen die Münchner nicht nur wegen seiner Torvorlagen so wichtig für die Fohlenelf. Auch danach arbeitete er fortwährend unermüdlich gegen den Ball und tat gemeinsam mit seinen Teamkollegen alles dafür, den Sieg zu verteidigen.

Stindl: „Wir haben verteidigt wie die Wahnsinnigen. Gegen einen so guten Gegner brauchst du ein bisschen Spielglück, aber wir haben uns auch in fast jede Aktion geworfen und so gemeinsam die knappe Führung gegen eine absolute Top-Mannschaft über die Zeit gebracht.“

Trotz der überragenden Kollektivleistung der Gladbacher – neben Hofmann stach auch Stindl am Freitagabend mit seiner Leistung durchaus hinaus – und das nicht zum ersten Mal. Der Fohlen-Kapitän ist schon seit Beginn der Saison in absoluter Top-Form, steuerte wettbewerbsübergreifend in 23 Spielen bereits elf Tore und acht Vorlagen bei.

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Kein Wunder, dass Borussia Mönchengladbach sich Ende des Jahres 2020 dazu entschloss, den auslaufenden Vertrag mit ihrem "Capitano" um zwei weitere Jahre zu verlängern. In Gladbach weiß man eben, was man an Routinier Stindl hat. 

„Wir freuen uns sehr, dass wir Lars für zwei weitere Jahre bei Borussia haben. Er ist Leistungsträger, Anführer und Kopf unserer Mannschaft“, hatte Borussias Sportdirektor Max Eberl (47) das zuletzt kommentiert.

Allerdings: Auch Bundestrainer Joachim Löw (60) dürften die überragenden Leistungen des Borussia-Kapitäns in den vergangenen Wochen kaum entgangen sein. Kann nach Matthias Ginter (26), Florian Neuhaus (23) und Jonas Hofmann nun auch Lars Stindl auf eine Nominierung für das DFB-Team hoffen?

VfL-Trainer Marco Rose (44) würde es seinem Schützling jedenfalls wünschen. „Ich glaube, dass Lars sehr gerne für Deutschland gespielt hat und wenn ich könnte, würde ich alle meine Jungs in der Nationalmannschaft sehen. Jeden einzelnen“, so der Fohlen-Coach. „Aber, die Jungs wollen mit Leistung überzeugen und dann müssen das natürlich andere entscheiden.“

VfL-Kapitän mit elf Spielen für das DFB-Team

Stindl hat insgesamt elf Spiele für die deutsche Nationalmannschaft absolviert und dabei vier Tore geschossen. Besonders auffällig waren dabei seine Auftritte beim Confed-Cup, bei dem er in vier Spielen drei Treffer erzielte. Danach konnte sich der heute 32-Jährige berechtigte Hoffnungen auf die Teilnahme an der WM 2018 in Russland machen – verletzte sich dann jedoch schwer am Sprunggelenk und wurde auch nach seiner Genesung nicht mehr berücksichtigt.

Wenn Löw jetzt allerdings nach Leistung entscheidet, kommt er wohl bald nicht mehr am Borussia-Kapitän vorbei.