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Von Piet van Riesenbeck

Extra-Lob vom Routinier für Thuram Borussias „Capitano“ peilt besonderen Meilenstein an

Gladbachs Lars Stindl (r.) bejubelt mit Marcus Thuram (l.) einen Treffer gegen Leverkusen.

Marcus Thuram (l.) beglückwünscht Lars Stindl (r.) zu seinem Tor gegen Bayer Leverkusen.

Mönchengladbach - Die Länderspielphase klingt aus. Der Fokus liegt in Gladbach wieder auf der Bundesliga. Samstag kommt es im Borussia-Park (15.30 Uhr) zum Duell mit dem FC Augsburg. Lars Stindl (32) ist die Pleite vom 8. November in Leverkusen (3:4) immer noch ein Dorn im Auge. „Die Niederlage in Leverkusen hängt uns noch etwas nach, denn in diesem Spiel hätten wir einen großen Schritt nach oben machen können”, sagt der Gladbacher Kapitän.

Stindl ist mit Saison-Start zufrieden

Auch persönlich ärgert den Torjäger die Schlappe: „Wenn wir gegen Leverkusen gewonnen hätten, hätten meine zwei Tore natürlich noch etwas besser geschmeckt. So konnte ich mich nicht richtig über meine Treffer freuen und sie sind auch etwas untergegangen.“

Der Angreifer zieht aber dennoch ein positives Zwischenfazit aus dem Verlauf der bisherigen Spielzeit: „Trotzdem sind wir mit dem Saisonstart zufrieden und können darauf aufbauen für die anstehenden intensiven und schwierigen Wochen.“

Und die haben es in sich: In den fünf Wochen bis Weihnachten kommen auf die Fohlen noch zehn Spiele zu. Sechs Mal Bundesliga, einmal DFB-Pokal, dazu die drei Rückrunden-Spiele in der Champions League, in denen sich Borussia die Achtelfinal-Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen will.

„Bei der Auslosung der Gruppenphase hätte sicher niemand zu träumen gewagt, dass wir die Gruppe nach drei Spieltagen anführen“, sagt Stindl stolz und kündigt an: „Wir werden alles dafür tun, in dieser Gruppe etwas ganz Besonderes zu schaffen.“

Stindl: Bundesliga hat Vorrang

Trotz aller Freude über die erfolgreichen Nächte auf internationalem Parkett mahnt der „Capitano“ zu Bodenständigkeit: „Die Bundesliga ist der wichtigste Wettbewerb für uns. Darüber hinaus gibt es mit der Champions League das gewisse Extra.“

Mit Blick auf die Dauerbelastung sagt Stindl: „Grundsätzlich haben wir einen großen, breiten Kader, in dem jeder die Möglichkeit hat, zu spielen. Jeder einzelne Spieler hilft uns in gewissen Situationen.“

Lars Stindl lobt Marcus Thuram

Sonderlob gibt es für Mitspieler Marcus Thuram (23). Der französische Neu-Nationalspieler ist für Stindl ein echter Unterschiedsspieler. „Wir profitieren unheimlich von ihm“, schwärmt der Routinier, „es tut uns gut, dass wir wissen, jemanden zu haben, der uns auch in schwierigen Momenten und in Spielen, die nicht so gut für uns laufen, immer auf die Siegerstraße bringen kann.“

Solche Momente hat Stindl in seiner langen Karriere zu Genüge erlebt. 298 Mal stand der ehemalige Hannoveraner und Karlsruher in der Bundesliga auf dem Platz. Das Jubiläum steht kurz bevor. Nur elf aktuelle Spieler haben mehr absolviert.

„Das ist etwas Besonderes für mich. Da bin ich auch stolz drauf“, so Stindl, „vor zwölf, dreizehn Jahren hätte ich nicht unbedingt gedacht, dass ich mal 300 Bundesligaspiele absolvieren werde. In den vergangenen Jahren scheine ich demnach einiges richtig gemacht zu haben.“ Wenn alles glatt läuft, könnte es schon am 9. Spieltag beim Heimspiel gegen FC Schalke 04 (18.30 Uhr) soweit sein.