Winter-Transfer in 2. Liga im GesprächGladbach-Leihgabe schon im Winter wieder weg?

Niklas Swider im Zweikampf mit Lars Lokotsch

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Begehrt: Niklas Swider.

Kiel und Hannover buhlen um Niklas Swider! Packt das verliehene Gladbach-Talent im Januar schon wieder die Koffer?

Nimmt seine Laufbahn jetzt plötzlich rasant an Fahrt auf? Schon in der kommenden Winterpause winkt Niklas Swider (19) womöglich das nächste Karriere-Kapitel.

Wie der Pay-TV-Sender Sky vermeldet, steht der Akteur für das Mittelfeld bei Klubs wie Holstein Kiel sowie Hannover 96 auf dem Zettel. Dabei hatte Borussia Mönchengladbach den Nachwuchsspieler erst vor wenigen Monaten leihweise zu Viktoria Köln geschickt.

Das Leihgeschäft als Hürde

Ein Transfer erscheint keineswegs ausgeschlossen. In Mönchengladbach besitzt das Arbeitspapier von Swider allerdings noch eine Gültigkeit bis ins Jahr 2028. Wo er langfristig hinwill? Definitiv ins deutsche Fußball-Oberhaus!

Durch das Buhlen des Duos aus dem Unterhaus bieten sich ihm nun reizvolle Perspektiven für diese Mission. Aber abwarten: Noch wurde bezüglich eines Wechsels in der kalten Jahreszeit überhaupt nichts final beschlossen.

Ein Detail verkompliziert die Situation jedoch erheblich. Der 19-Jährige zog erst in der vergangenen Sommerpause per Leihe von den Fohlen in die Rheinmetropole weiter – geplant war dieses Engagement ursprünglich für das gesamte Spieljahr. Falls ein Interessent den Youngster bereits im Januar loseisen möchte, muss zwingend eine Einigung wegen des aktuellen Leihvertrags her. Bleibt Swider bis zum Saisonende bei den Höhenbergern an Bord? Oder reift er schon früher bei einer neuen Adresse weiter? Aktuell ist der Ausgang völlig ungewiss!

Eigentlich verfolgten die Verantwortlichen vom Niederrhein eine eindeutige Idee: Durch den Aufenthalt im Kölner Trikot sollte der selbst ausgebildete Kicker konstant Minuten auf anspruchsvollerem Level verbuchen. Bereits im Alter von sieben Jahren schloss sich Swider der Fohlen-Akademie an und meisterte dort alle Altersklassen.

Bevor es ihn in die Domstadt zog, schnupperte er im Herrenbereich primär in der Regionalliga West rein. Seine Ausbeute aus der letzten Runde überzeugt: Bei 22 Auftritten im Dress der Zweitvertretung von Gladbach netzte er einmal selbst ein und legte drei Tore auf. Zusätzlich stand er bei den Profis dreimal im Spieltagskader für das Oberhaus.

Im Trikot der Viktoria war nun die Etablierung in Liga drei vorgesehen. Für die Kölner Schaltzentrale galt der Teenager als absoluter Zugewinn. Bei der Bekanntgabe des Deals lobte Viktoria-Sportchef Valentin Schäfer ganz besonders dessen strategisches Geschick, das saubere Passspiel sowie die feine Technik. Der Neuzugang selbst kündigte seinerzeit an, die Kollegen durch sichere Zuspiele und enormes Laufpensum unterstützen zu wollen. (red)