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Von Achim Müller

Pinocchio-Nasen-Pandemie in Gladbach? Eberl: „Es ist sehr viel Unwahrheit im Umlauf“

Gladbach-Manager Max Eberl (r.) und Trainer Marco Rose (l.), auf diesem Foto am 20. Februar 2021 im Borussia-Park zu sehen, klatschen sich beim Bundesliga-Duell gegen Mainz 05 ab.

Gladbach-Manager Max Eberl (r.) und Trainer Marco Rose (l.), auf diesem Foto am 20. Februar 2021 im Borussia-Park zu sehen, klatschen sich beim Bundesliga-Duell gegen Mainz 05 ab.

Mönchengladbach - Ist Marco Rose noch der richtige Trainer für die Gladbacher Borussia? Der 44-Jährige hat sich dazu entschieden, den VfL nach der Saison zu verlassen und zu Dortmund zu wechseln. Rose zieht eine Ausstiegsklausel. Rund um den Borussia-Park sind in diesem Kontext in den vergangenen Tagen einige Gerüchte aufgekommen.

  • Fan-Wut über Abschied von Trainer Rose kocht weiter in Gladbach
  • Manager Eberl behauptet, es seien zig „Unwahrheiten“ im Umlauf
  • VfL hat Champions-League-Kracher gegen ManCity vor der Brust

So sollen angeblich Gladbach-Profis sich mit Rose ein Wortgefecht in der Kabine geliefert haben, als dieser seine Entscheidung pro BVB verkündete. Angeblich soll Rose bereits vor Monaten einig mit Dortmund gewesen sein.

Gladbach: Sind Lügen über Borussia und Rose verbreitet worden?

Angeblich sollen sich Teile der Mannschaft gegen eine Weiterarbeit mit Rose ausgesprochen haben. Manager Max Eberl ist am Sonntag (21. Februar 2021) beim TV-Sender „Sport 1“ gefragt worden: Ist das Verhältnis zwischen Trainer Marco Rose und der Mannschaft belastet?

Eberl antwortete: „Nein, das ist genau der Punkt, den ich zu bewerten habe. Es gibt keine Belastungen. Das ist eine Mannschaft, die ihm zuhört, die willig ist, die in der Zeit, in der er jetzt hier ist, auch schon großartige Leistungen gebracht hat.“

Eberl sagte weiter: „Wir haben eine Mannschaft, die den gleichen Ehrgeiz wie ein Marco Rose oder Max Eberl hat. Wir wollen diese Saison, in der wir noch Möglichkeiten haben, bestmöglich und vielleicht mit einem Erfolg zu Ende führen.“

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Eberl sagte zu den Gerüchten, Rose habe angeblich in seiner Funktion als Trainer in der Kabine den einen oder anderen Spieler verloren. „Es hat in der letzten Zeit so viele Gerüchte gegeben. Es ist sehr viel Unwahrheit im Umlauf. Es ist fast alles unwahr, was da spekuliert wurde. Und genauso unwahr ist es, dass in der Mannschaft irgendetwas aufgepoppt ist.“ Klingt, als sei rund um den Borussia-Park eine Pinocchio-Nasen-Pandemie ausgebrochen.

Eberl betont in Sachen Kabinen-Klima weiter: „Im Gegenteil - Lars (Stindl, Anm. d. Red) hat, nachdem Marco seine Entscheidung bekannt gegeben hat, eine kurze Ansprache gehalten, die ihresgleichen sucht. Wir haben eine Mannschaft, die dem Trainer zu einhundert Prozent folgt.“

Eberl betonte zudem, auch mit Blick auf die momentane Wut samt Frust im Gladbacher Fanlager: „Das ist das Vertrauen, welches wir bekommen müssen, dass da eine Truppe zusammen ist, sei es mit Trainer, sei es mit Verein, die zusammensteht. Es gibt eine Entscheidung, ja, das ist im Leben so. Menschen müssen Entscheidungen für ihr Leben treffen. Da steht es auch keinem zu, sich großartig einzumischen. Wir als Verantwortliche müssen Entscheidungen fällen, was der bestmöglichste Weg ist, um diese Saison zu Ende zu führen. Und da gibt es nur diesen einen Weg mit Marco Rose. Weil er ein sehr guter Trainer ist und sehr gut mit der Mannschaft zusammenarbeitet.“

In  der Bundesliga hinkt Gladbach aktuell den eigenen Ansprüchen mächtig hinterher. Das Thema erneute Champions-League-Quali dürfte sich angesichts von neun Punkten Rückstand auf Platz vier nach 22 Spieltagen so gut wie erledigt haben. Als Tabellenachter hat Gladbach derzeit drei Zähler auf einen Europa-League-Rang aufzuholen. Der jüngste Trend ist alles andere als positiv.

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Die Heimpleite (1:2) gegen Mainz (20. Februar) ist die zweite in Folge gegen einen Abstiegskandidaten gewesen. Zuvor hatte Gladbach bereits gegen Köln im Derby sich blamiert. Seit vier Liga-Spielen hat die Rose-Elf keinen Dreier mehr geliefert. 

Gladbach hat im Pokal und der Königsklasse noch Eisen im Feuer

Aber: In der Champions League trifft die Elf vom Niederrhein am Mittwoch (24. Februar 2021) im Achtelfinale auf den englischen Premier-League-Klub Manchester City. Das Hinspiel der Borussia findet wegen der aktuellen Coronoregelungen hierzulande allerdings in Budapest (Ungarn) statt.

Im DFB-Pokal hat die Borussia auch noch ein heißes Eisen im Feuer. Im Viertelfinale kommt es am 2. März zum Heimduell mit Dortmund. Jenem Klub, zudem Rose dann nach der Saison wechseln wird.