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Von Achim Müller, Judith Malter

SMS trotz Borussia-Pause Das schreibt Gladbach-Manager seinem Trainer zum Bielefeld-Dreier

Marco Rose, Trainer der Gladbacher Borussia, blickt im Bielefelder Stadion in eine Kamera.

Marco Rose, Trainer der Gladbacher Borussia, hat nach dem Bundesliga-Sieg in Bielefeld Kontakt mit Fohlen-Manager Max Eberl gehabt.

Bielefeld - „Es haben sich mehr Leute gemeldet, als nach einer Niederlage. Das kann ich schon mal verraten.“ So antwortete Gladbach-Trainer Marco Rose (44) am Samstag, nach dem Jahresauftakt-Auswärts-Dreier bei Arminia Bielefeld  (1:0), auf die Frage, ob er schon die Nachrichten auf seinem Smartphone gecheckt habe.

Gladbach-Manager Eberl gratuliert Trainer Rose zum Sieg in Bielfeld

Um kurz darauf zu bestätigen, dass Gladbach-Manager Max Eberl sich auch schon per SMS gemeldet hatte. „Max hat geschrieben, ja.“ Zur Erinnerung: Eberl befindet sich, nachdem er seinen Vertrag im Fohlen-Stall bis 2026 verlängert hatte, zurzeit in einer einmonatigen Auszeit.

Der 47-Jährige hat sich für den kompletten Januar, in dem der VfL sechs Bundesliga-Spiele zu absolvieren hat, mal zurückgezogen, tritt medial auch nicht in Erscheinung. Sein Handy, so Eberl, sei allerdings für die wichtigen Anrufe immer eingeschaltet.

Nach dem Sieg auf der ostwestfälischen „Alm“ meldete sich der Sportdirektor bei seinem wichtigsten Angestellten, bei Coach Rose. Was hat Eberl geschrieben? Rose: „Er hat zu einem sehr guten Auswärtsspiel gratuliert. Wenn wir eher das zweite Tor machen, wäre es für ihn auch etwas ruhiger vor dem Fernseher gewesen. Wo Max das Spiel geschaut hat, das weiß ich nicht. Für Max saß Heimi (Teammanager Christopher Heimeroth, Anm. d. Red) auf dem Stuhl. Bedeutet, er hat ihn würdig vertreten. Wenn es so weitergeht, dann kann der Max sich auch noch ein paar Tage ausruhen.“

Rose sagte weiter: „Es war ein sehr verdienter Sieg für uns. Wir haben heute insgesamt als Mannschaft sehr gut funktioniert. Wir hatten viel Tiefe in unserem Spiel und hatten dadurch auch zahlreiche Torchancen und gute Ballgewinne. Es war eine sehr ansprechende Mannschaftsleistung. Mit Max Eberl werde ich sicherlich nachher noch mal telefonieren.“

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Eberl, der sich nach über zwölf Jahren Manager-Dauerstrom im Auftrag der Borussia-Raute die Pause erbeten hatte, informierte vorab auch die Gladbacher Spieler von seinem Sabbat-Monat. Dieser ist mit dem Präsidium um Big Boss Rolf Königs (79) und Finanz-Chef Stephan Schippers (53), ein enger Vertrauter Königs, abgestimmt. 

Kapitän Lars Stindl (32) „Er hat uns mitgeteilt, dass er sich ein bisschen zurückzieht und ein paar Wochen durchschnaufen möchte. Er hat uns das erklärt – und es ist ein Stück weit auch verständlich, wenn man so lange in diesem Geschäft ist, gerade in seiner Position ist es schwierig, mal abzuschalten.“

Gladbach: Eberl-Pause ja, totale Manager-Hängematte nein 

Wer annimmt, Eberl sei aktuell gar nicht tätig für die Borussia, irrt. Nach unseren Informationen ist der gebürtige Münchner im stillen Kämmerlein  weiterhin aktiv. Nur: Der Dauerstrom sollte mal weg. Für mehrere Wochen.

Zumal Eberl bereits angekündigt hat: „Der Verein hat Visionen. Ich habe Visionen. Wir wollen uns weiterentwickeln, nicht nur verwalten. Wir sind kein kleiner Verein. Das ist Borussia Mönchengladbach allein aufgrund der Historie auch nicht gewesen. Wir sind ambitioniert und haben Ziele.“ So klingt kein „Hängematte“-Modus...