Überfüllung im Gladbacher Mittelfeld – Florian Neuhaus bekommt eine klare Botschaft!
„Werden ehrliche Gespräche führen“Polanski legt Gladbach-Profi Abschied nahe

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Eugen Polanski kündigt Gespräche mit Gladbach-Profi an.
Im Maschinenraum bei den Fohlen herrscht ein gewaltiges Überangebot, und das ändert auch die Schulterblessur von Jens Castrop nicht. Einen scheint das aber kaltzulassen: Florian Neuhaus.
Der 29-jährige Ex-Nationalspieler (zehn Einsätze, zwei Treffer) gibt im Training weiter alles und hat sich beim 15:0-Erfolg im Freundschaftsspiel gegen Rottach-Egern ebenfalls in die Torschützenliste eingetragen.
„Denkbar, dass von Spielerseite selbst etwas unternommen wird“
Dennoch nimmt der Coach ihn nun spürbar in die Mangel. Das berichtet „bild.de“. Zwar findet Eugen Polanski lobende Worte für die Trainingsmoral von Neuhaus: „Flo trainiert jetzt so, wie ich mir das vorstelle, das ist wirklich gut.“
Direkt im Anschluss folgt aber die deutliche Botschaft angesichts der Personalsituation: „Am Ende der Vorbereitung werden wir sehr klare, offene und ehrliche Gespräche führen. Da ist es dann auch denkbar, dass von Spielerseite selbst etwas unternommen wird.“ Übersetzt bedeutet das nichts anderes, als dass der Verein Neuhaus einen Abschied empfiehlt.
Manager Rouven Schröder verfolgt damit eine eindeutige Strategie. Der 50-jährige Sportchef hat die Aufgabe, den mit 30 Profis überbesetzten Kader zu verschlanken und gleichzeitig das Gehaltsbudget zu entlasten.
Da scheint für Neuhaus, der mit einem Salär von jährlich vier Millionen Euro zu den Spitzenverdienern gehört und nur noch ein Jahr Vertrag hat, kein Platz mehr zu sein. Einen ersten Teilerfolg konnte Schröder schon verbuchen: Giovanni Reyna wurde für drei Millionen Euro plus möglicher Nachzahlungen an Racing Straßburg abgegeben.
Allerdings gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Aufgaben. So gelten auch Nathan Ngoumou und Tomas Cvancara als Kandidaten für einen Abgang. Die richtig großen Einnahmen erhofft sich die Borussia jedoch von zwei WM-Fahrern: Joe Scally und Nico Elvedi.
Den US-Boy Scally zieht es angeblich auf die Insel in die englische Premier League, aber bislang ist in dieser Sache nichts passiert. Bei Elvedi ist die Lage ganz ähnlich: Obwohl der Schweizer eine bärenstarke WM spielte, die erst im Viertelfinale gegen die argentinische Auswahl endete, fehlen bislang handfeste Offerten für ihn. (red)

