Nach Derby-Pleite in KölnDiese drei Fohlen sind Gladbachs neue Hoffnung

Borussia-Talent Fritz Fleck im Derby gegen Köln am Ball.

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Engagiert und spritzig im Derby gegen Köln: Borussia-Talent Fritz Fleck

Trotz der bitteren Derby-Niederlage gibt es einen Grund zur Freude: Drei junge Talente wirbeln und machen Lust auf mehr.

Für Borussia Mönchengladbach war das 1:2 im Rhein-Derby gegen den 1. FC Köln eine herbe Enttäuschung. Aber es gab einen Lichtblick, der Fans aufhorchen lässt.

Fast wäre in der 88. Spielminute der Ausgleich gefallen, als eine blitzschnelle Aktion von drei jungen Wilden für Herzklopfen sorgte. Fritz Fleck (19) schnappte sich die Kugel, spielte zu Wael Mohya (17), und der legte für Zento Uno (22) auf. Sein Schuss wurde aber von Tom Krauß (25) spektakulär von der Torlinie gekratzt.

Trainer Blessin: „Wir haben junge Spieler, die richtig Gas geben können“

Verantwortlich für diese aufregende Szene war ein Trio von Einwechselspielern, das Trainer Alexander Blessin (53) kurz vorher auf den Platz geschickt hatte.

Der Coach zeigte sich danach auch hin und weg. Von den Talenten war er sichtlich angetan: „Wir haben junge Spieler, die richtig Gas geben können. Fritz kam rein, war frech, wollte die Bälle und hatte gute Aktionen. Wael war auch sofort mutig, da, das freut mich einfach. Und auch Zento hat es sehr gut gemacht, er war sehr bissig.“

Blessin macht deutlich, dass genau das die Marschroute für die kommende Zeit sein wird, auch wenn der Weg „steinig und unbequem ist“. Das berichtet „Bild“.

Während Fleck und Uno im Derby ihre allererste Bundesliga-Luft schnupperten, ist der Jüngste des Trios schon ein alter Hase. Wael Mohya, gerade mal 17, ist im Vergleich dazu fast schon ein Routinier. Die Partie in Köln markierte bereits seinen 20. Auftritt im deutschen Oberhaus.

Zwei Treffer konnte der Youngster in der Vorsaison schon verbuchen. Und auch gegen den FC machte er nach seiner Hereinnahme mächtig Dampf und feuerte zwei Schüsse ab – die ihr Ziel aber noch verfehlten. Und das war wohl nur der Vorgeschmack! Die jungen Wilden sollen auch in den nächsten Partien ihre Möglichkeiten bekommen.

Dass die Arbeitseinstellung passt, bewies Fritz Fleck mit seinen Worten nach dem ersten Einsatz: „Jetzt heißt es, weiterzuarbeiten. Man darf jetzt nicht daran denken, dass man es geschafft hat.“ Sein Ziel sei es, „die nächsten Spiele zu machen, sich weiterzuentwickeln, einfach Gas zu geben“. Exakt auf diesen Hunger setzt Coach Alexander Blessin bei seinem jungen Trio. (red)