Fünf Akteure der Fohlenelf haben die Zeit der Länderspiele eindrucksvoll für sich beansprucht.
Ein Name überrascht komplettFünf Gladbach-Profis sind die Blessin-Gewinner

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Robin Hack und Fritz Fleck im Zweikampf beim Gladbach-Training.
Aktualisiert
Alexander Blessin (53) stand für beinahe drei Wochen vor einer Herausforderung: Die Vorbereitung auf das Sonntags-Derby (15.30 Uhr) gegen Köln musste er mit einer stark dezimierten Mannschaft bestreiten.
Mit ihren Nationalmannschaften waren bis zu sieben Profis auf Reisen, darunter Ko Itakura (29) und Kevin Diks (29). Aber gerade dieser Umstand erwies sich als perfekte Chance für Akteure, die sonst nicht im Rampenlicht stehen, um sich beim neuen Coach zu beweisen und auf sich aufmerksam zu machen.
Youngster als Derby-Joker?
Fünf Spieler haben diese Gelegenheit auf spektakuläre Art und Weise ergriffen! An erster Stelle steht Fritz Fleck (19), der nicht mehr nur ein Talent aus dem Fohlenstall ist, sondern sich im Profi-Team etabliert hat. Der ehemalige Dortmunder machte nach seiner Hereinnahme im Test gegen St. Pauli (1:1) ordentlich Dampf und könnte gegen Köln als entscheidender Einwechselspieler fungieren.
Eine positive Veränderung zeichnet sich ebenfalls bei Florian Neuhaus (29) ab. Während er bei Eugen Polanski (40) keine Rolle mehr spielte, ist der Mittelfeldmann unter Blessin wieder eine feste Größe und wird mit seinen Zuspielen zum wichtigen Taktgeber für das schnelle Konterspiel. Das berichtet „bild.de“.
Zwei Akteure, die zuletzt Sorgen bereiteten, feiern ebenfalls ein starkes Comeback. Zento Uno (22) aus Japan, den lange Zeit Blessuren am Knöchel sowie muskuläre Probleme stoppten, hat den Weg zurück ins Team gefunden. Der Coach ist begeistert und deutet an, dass er in Köln für bis zu 30 Minuten Spielzeit bekommen könnte.
Einen frischen Ehrgeiz legt überraschend Shuto Machino (27) an den Tag, der bislang als Fehleinkauf abgestempelt wurde. Er schnappte sich gegen Mainz forsch den Ball beim Strafstoß und traf – jetzt möchte er zeigen, dass die vor einem Jahr gezahlten 8,5 Millionen Euro keine Fehlinvestition waren.
Jan Leszczynski (19) zählt ebenfalls zu den Profiteuren der Situation. Der polnische Youngster war der erste Rückkehrer von den Länderspielen und war sofort für das Testmatch gegen St. Pauli einsatzbereit. Ihm kommt nicht nur die vom Coach bevorzugte Dreier-Abwehrkette zugute, er zeigt sich momentan auch formstärker als die gesetzten Spieler Itakura und Diks.
Der neue Trainer verlangt von seiner Mannschaft hauptsächlich zwei Aspekte: kompakte Abwehrarbeit und den absoluten Willen zum Sieg, die „Gier auf Erfolg“. Diese Einstellung scheinen nun einige Profis angenommen zu haben. Das verschafft Blessin vor dem Duell mit Köln interessante neue Möglichkeiten und macht ihm die Auswahl schwer. (red)

