Fohlen atmen aufDarum ist Gladbach erleichtert über diese Absage

Alexander Blessin mit Mütze und Winterjacke beim Training

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Alexander Blessin mit Mütze und Winterjacke beim Training.

Aktualisiert

Maximal sechs Fohlen-Akteure hätten gefehlt – nun kann Blessin im Januar aus dem Vollen schöpfen!

Riesige Erleichterung am Niederrhein! Im harten Kampf um den Klassenerhalt flattert bei Borussia Mönchengladbach eine extrem positive Botschaft ins Haus. Die Verantwortlichen des asiatischen Fußballverbands (AFC) haben die Kontinentalmeisterschaft kurzerhand um zwölf Monate verlegt. Die Ursache dafür ist jedoch bedrückend: Attacken auf Saudi-Arabien, verübt von den Huthi-Rebellen aus dem Jemen, gaben den Ausschlag.

Ursprünglich war die Austragung im Wüstenstaat für das Zeitfenster zwischen dem 7. Januar und dem 5. Februar 2027 vorgesehen. Nach offiziellen AFC-Angaben findet der Wettbewerb auf saudi-arabischem Boden jetzt erst ab dem 23. Dezember 2027 statt und endet am 21. Januar 2028. Das berichtet „bild.de“.

Volle Kapelle im Januar für Trainer Blessin

Ein absoluter Glücksfall für Borussias Übungsleiter Alexander Blessin (53)! Pünktlich zum Jahreswechsel steht dem Coach im deutschen Oberhaus somit – von möglichen Verletzungen und Sperren mal abgesehen – sein bestmögliches Aufgebot zur Verfügung. Bei einer regulären Austragung des Wettbewerbs hätte die Fohlen-Elf in etlichen Punktspielen auf bis zu sechs Akteure verzichten müssen.

Fest eingeplant war das Fehlen von zwei Stammkräften: Defensiv-Boss Kevin Diks (30) sowie Mittelfeld-Akteur Jens Castrop (23). Die Auswahl Indonesiens wird von Diks als Kapitän aufs Feld geführt. Nachdem sich das Team im Juni bereits den Titel bei der Südostasienmeisterschaft gesichert hatte, fieberte man diesem Turnier extrem entgegen!

Auf der anderen Seite ruhen bei den Südkoreanern riesige Erwartungen auf Castrop. Das Nationalteam möchte die völlig verkorkste WM, bei der schon nach der Gruppenphase Schluss war, vergessen machen und endlich wieder Siege einfahren, muss sich dafür nun aber andere Gelegenheiten suchen.

Auch vier Japaner hätten fehlen können

Bei einer Austragung wäre selbstverständlich auch die Auswahl Japans ein heißer Titelkandidat gewesen. Hier rechneten sich gleich vier Akteure aus Mönchengladbach Chancen auf ein Turnier-Ticket aus: Ko Itakura (29), Shuto Machino (27), Daiki Hashioka (27) sowie Zento Uno (22). Für den Bundesligisten hätte das bedeutet, dass dieses Quartett in mehreren Meisterschaftsspielen nicht zur Verfügung gestanden hätte.

Ein kurzer Check des Spielplans verdeutlicht die Brisanz dieser Personalien. Exakt während der eigentlich geplanten Turnier-Wochen muss die Borussia in der Bundesliga gleich sechsmal ran. Unmittelbar im Anschluss an die Winterpause wartet das Duell mit Bayern München (8. bis 10. Januar).

Darauf folgen die Aufgaben gegen den FC Augsburg (12./13. Januar), bei Union Berlin (15. bis 17. Januar) sowie gegen die SV Elversberg (22. bis 24. Januar), ehe noch RB Leipzig (29. bis 31. Januar) und der SC Freiburg (5. bis 7. Februar) als Gegner bereitstehen. Eine zeitgenaue Ansetzung durch die Liga steht für all diese Begegnungen momentan noch aus. (red)