Nach zwei Zu-Null-Partien und einer Top-Leistung wackelt der Stammplatz von Moritz Nicolas durch Daniel Batz gewaltig!
Torwart-Beben vor HSV-KracherSchnappt sich Batz den Gladbach-Kasten?

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Torwart Daniel Batz von Borussia Mönchengladbach.
Als die Gäste mächtig Druck machten, vernagelte er seine Kiste komplett – nur für einen Dreier reichte es unterm Strich leider nicht. An der torlosen Punkteteilung gegen Liga-Neuling Paderborn trug Daniel Batz (35) allerdings keinerlei Mitschuld.
Vielmehr avancierte der Schlussmann beim 0:0 zum absolut überragenden Akteur aufseiten von Borussia Mönchengladbach! Dennoch gibt es für den Routinier bei dieser Geschichte einen winzigen Wermutstropfen.
Eiskalter Rückhalt mit Glanztaten
Im direkten Konkurrenzkampf mit Moritz Nicolas (29) zieht die berühmte Fußball-Weisheit „Never change a winning team“ jetzt nämlich nicht mehr. Schließlich gelang der Fohlen-Elf gegen das Team aus Ostwestfalen kein voller Erfolg.
Dabei geht es am kommenden Freitagabend (20.30 Uhr/Sky) um extrem viel: Das richtungsweisende Duell beim Hamburger SV steht an, und plötzlich ist das Rennen um den Posten zwischen den Pfosten völlig offen. Das berichtet „Bild“.
Die Darbietung des ehemaligen Mainzers im Duell mit dem SCP war einfach erstklassig. Über lange Phasen des Matches dominierten die Gäste das Geschehen deutlich und schossen aus sämtlichen Positionen. Und Batz? Der fischte ausnahmslos jeden Ball weg!
Obendrein wirkte er extrem abgeklärt, versprühte eine unheimliche Gelassenheit und verteilte das Leder bei der Spieleröffnung punktgenau sowie schnörkellos an seine Mitspieler. Außerdem kommandierte er die Abwehrreihe vor sich wie ein echter Boss.
Selbst Sportdirektor Rouven Schröder (51) geriet angesichts dieser Vorstellung ins Schwärmen: „Man spürt bei jeder Aktion seine Erfahrung. Auch seine Körpersprache ist super.“
Ein Blick auf die nackten Fakten untermauert diesen Eindruck eindrucksvoll. Zum allerersten Mal im laufenden Bundesliga-Spieljahr kassierten die Borussen keinen einzigen Treffer – dank Batz im Gehäuse.
Bereits beim 2:0-Erfolg im DFB-Pokal gegen Karlsruhe blieb sein Kasten sauber, womit er nun schon zweimal nacheinander eine „weiße Weste“ vorweisen kann. Ganz anders sieht die Bilanz von Nicolas aus: In seinen ersten sieben Einsätzen im Oberhaus schlug der Ball gleich 22-mal hinter ihm im Netz ein …
Coach Blessin würgt Torwart-Thema ab
Laut Cheftrainer Alexander Blessin (53) setzte Nicolas im Pokal-Wettbewerb sowie gegen Paderborn bloß aufgrund eines kleinen „Zipperleins“ aus. Allerdings hat die schwere sportliche Talfahrt der vergangenen Wochen auch beim eigentlichen Stammkeeper deutliche Spuren hinterlassen.
Besonders ins Auge fiel dabei: Im Vergleich zu seiner bärenstarken letzten Spielzeit verharrte er viel öfter auf der Torlinie. In der Vorsaison hatte er dem Klub mit 13 Partien ohne Gegentreffer noch entscheidend das Überleben in der Liga gesichert. Jüngst unterlief dem etatmäßigen Schlussmann bei der 2:3-Pleite in Stuttgart jedoch erneut ein Aussetzer, aus dem prompt ein Gegentor resultierte.
Vor dem richtungsweisenden Auswärtsauftritt in der Hansestadt liefern die beiden Begegnungen ohne Gegentreffer somit handfeste Argumente pro Batz! Trotzdem bleibt Blessin klar in seinen Aussagen: „Wir öffnen hier jetzt keine Torwartdiskussion. Wir warten erstmal ab, wie es Mo geht, wenn wir am Dienstag mit der Vorbereitung auf Hamburg beginnen.“ (red)
