Keine Spur von Frust trotz Nullnummer: Rouven Schröder hakt das Remis gegen Paderborn ab und verlangt jetzt maximale Punkte-Ausbeute!
Nach Paderborn-RemisSchröder gibt klare Punkte-Order für Gladbach

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Sport-Chef Rouven Schröder geht am Rande der Partie gegen den SC Paderborn.
Das absolute Sahnehäubchen blieb Borussia Mönchengladbach leider verwehrt. Vor der stolzen Kulisse von 51.581 Anhängern im heimischen ista-Borussia-Park sprangen gegen das Aufsteiger-Team des SC Paderborn am Ende keine Tore heraus – 0:0.
Eigentlich sollte ein Dreier vor den eigenen Rängen die englische Woche abrunden. Denn im Vorfeld lief es für die Fohlen-Elf wie am Schnürchen: Zunächst glückte ein starkes 3:2 in der Fremde beim VfB Stuttgart, ehe man den Zweitliga-Vertreter Karlsruher SC im DFB-Pokal vor eigenem Publikum souverän mit 2:0 ausschaltete.
Comeback-Trio noch nicht bei voller Kraft
Herrscht am Niederrhein nun Katerstimmung? Ganz im Gegenteil! Sport-Chef Rouven Schröder (51) präsentierte sich nach der torlosen Punkteteilung bemerkenswert gelassen.
Warum er so ruhig bleibt? Nach dem katastrophalen Liga-Auftakt samt sechs Niederlagen hintereinander blieben die Gladbacher mittlerweile in drei aufeinanderfolgenden Pflichtpartien ungeschlagen.
Rückblickend rief der Verantwortliche noch einmal jene finstere Phase ins Gedächtnis, die erst kürzlich überwunden wurde: „Vor einer Woche sah die Situation noch anders aus. Wir wissen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir hatten auch die klareren Möglichkeiten. Die musst du in einem solchen Spiel nutzen, um es zu gewinnen.“ Das berichtet „bild.de“.
Vor allem die frisch gewonnene defensive Festigkeit sorgt bei ihm für Zuversicht. „Wir haben in den zurückliegenden drei Partien die Basis gelegt und stehen jetzt viel kompakter. Dass wir dennoch weiter aufsatteln müssen, ist vollkommen klar“, bilanzierte der Manager.
Anschließend haute der Funktionär ein echtes Machtwort raus: „Wir sind jetzt dran und wir gehen die Schritte nacheinander. Und von daher müssen wir weiter die Punkte hamstern.“ Klare Sammel-Order aus der Chefetage. Bereits am kommenden Freitag (20.30 Uhr/Sky) will der Klub das eigene Konto kräftig weiter füllen.
Dann stehen auch drei genesene Profis parat, deren Formkurve weiter nach oben zeigen sollte. Nachdem Jens Castrop (23), Nicolas Kühn (26) sowie Isac Lidberg (28) monatelang verletzt gefehlt hatten, durften sie in den letzten Minuten des Paderborn-Duells endlich wieder Rasenluft schnuppern.
Komplett reibungslos funktionierte bei den drei Akteuren allerdings noch nicht alles – es fiel sichtlich auf, dass für das höchste deutsche Oberhaus noch wichtige Körner bis zum Leistungsmaximum fehlen. Auch Schröder teilt diesen Eindruck ungeschminkt: „Wenn jemand längere Zeit raus war, gehen ihm nach 15 bis 20 Minuten auch die Körner aus.“
Die Marschroute für die nahe Zukunft steht somit fest. „Diese Spieler müssen wir jetzt nach und nach wieder heranführen. Sie brauchen jetzt ihre Spielminuten“, unterstrich der 51-Jährige deutlich. (red)
