Nach dem Fehlstart endlich Grund zum Jubeln: Gegen Paderborn sorgt die Borussia für ein absolutes Novum!
Japan-Power am NiederrheinGladbach knackt kuriosen Bundesliga-Rekord

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Die Gladbach-Profis (v.re.) Ko Itakura, Daiki Hashioka und Zento Uno stehen nach der Nullnummer gegen Paderborn vor den Fans.
Auf diese historische Marke darf am Niederrhein jeder stolz sein! Nach der torlosen Punkteteilung mit Paderborn ist Borussia Mönchengladbach um einen außergewöhnlichen Bestwert im deutschen Oberhaus reicher. Grund zur Scham besteht bei dieser Statistik absolut nicht – ganz im Gegenteil!
Vor Kurzem herrschte bei der Fohlenelf noch purer Frust wegen einer ganz anderen Serie. Ein katastrophaler Auftakt mit sechs aufeinanderfolgenden Pleiten bedeutete die Einstellung einer extrem bitteren Negativ-Marke. Ein solches Debakel zum Start hatten zuvor lediglich Düsseldorf (1991/92), Mainz (2020/21) sowie Bochum (2022/23) erlebt, die ihre ersten sechs Partien ebenfalls komplett abgaben.
Historisches Quartett gegen den Liga-Neuling
Doch zuletzt gelang den Borussen die langersehnte Wende im Liga-Alltag: Durch den 3:2-Auswärtserfolg beim VfB Stuttgart und die darauffolgende Nullnummer im eigenen Stadion gegen Paderborn wanderten endlich die ersten Pluspunkte aufs Konto. Das berichtet „bild.de“.
Was steckt hinter dem neuen Coup? Beim Duell mit dem Liganeuling am zurückliegenden Samstag standen im Trikot eines einzigen Klubs während einer Bundesliga-Begegnung zum allerersten Mal überhaupt vier Profis aus Japan auf dem Rasen.
Coach Alexander Blessin (53) beorderte mit Shuto Machino (27), Zento Uno (22) sowie Daiki Hashioka (27) gleich drei Akteure aus Fernost direkt in die Anfangsformation. Kurz vor dem Abpfiff durfte dann zusätzlich noch Ko Itakura (29) als Joker mitwirken. Besonders pikant: Vor dem Start der aktuellen Spielrunde galt eigentlich nur er als unumstrittene Stammkraft unter den japanischen Fohlen-Profis.
Dieser Trend zur „Asia-Filiale“ am Niederrhein folgt einem klaren Plan. Vor Rundenbeginn lotste Sportchef Rouven Schröder (51) das Trio um Itakura, Hashioka und Uno ganz bewusst zur Borussia. Gegenüber der „Bild“ erläuterte der Manager bereits ausführlich, weshalb er bei seinen Transfers so stark auf Asien setzt: „Ich habe in der Vergangenheit sehr gute Erfahrungen mit japanischen Spielern und grundsätzlich die Beziehung zu den Menschen gemacht! Sie sind sehr demütig, arbeitswillig, diszipliniert und wissbegierig und vor allen Dingen respektvoll gegenüber Klub und Mitspielern. Sie geben alles für Ihr Team und passen gut in ein Gefüge!“
Weiterer Meilenstein winkt bereits
Doch die Rekordjagd geht womöglich schon bald in die nächste Runde! Noch im Verlauf der aktuellen Spielzeit winkt den Gladbachern eine weitere Bestmarke mit ihren fernöstlichen Kickern. Denn in der gesamten Historie des deutschen Oberhauses schickte noch nie ein Verein vier japanische Profis gleichzeitig von der ersten Minute an aufs Spielfeld.
Als Uno, Machino und Hashioka beim 3:2-Triumph in Stuttgart gemeinsam begannen, zog die Borussia bereits mit dem bisherigen Spitzenwert gleich – aufgestellt ausgerechnet vom VfB in der Spielzeit 2022/23.
Seinerzeit liefen mit Genki Haraguchi (35), Hiroki Ito (27) sowie Wataru Endo (33) ebenfalls drei Akteure aus Japan zeitgleich ab dem Anpfiff für das Team aus dem Ländle auf. Bietet Gladbach künftig vier Landsleute von Beginn an auf, ist den Borussen der alleinige Eintrag in den Annalen der Liga endgültig sicher. (red)
