Shio Fukuda knipst wieder – kurz vor der Rückkehr nach Gladbach. Borussia Mönchengladbach ist vor dem dem Duell im DFB-Pokal gewarnt.
Gladbach-Horror im Pokal?Ex-Fohlen heiß auf das Wiedersehen

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Shio Fukuda beim Torjubel am Wochenende wieder für den Karlsruher SC.
Aktualisiert
Die Torgefahr ist zurück! Zwei Buden in den ersten zwei Einsätzen, so legte Shio Fukuda (22) los. Dann wurde es kurz still um ihn. Doch am Sonntag platzte der Knoten endlich wieder. Und das Timing? Perfekt!
Denn schon in der kommenden Woche kracht es im DFB-Pokal: Mit dem Karlsruher SC gastiert er am 27. Oktober bei Borussia Mönchengladbach, wo Fukuda zum Profi gereift war.
Fukuda führt die Karlsruher Torjäger an
Beim KSC läuft aktuell seine zweite Saison, das 4:0 gegen Darmstadt am Wochenende beförderte die Badener vorerst aus dem Tabellenkeller.
Fukuda hatte daran entscheidenden Anteil: Zuerst traf er selbst zur Führung. Danach schaltete er rasend schnell und bereitete das 2:0 vor.
In Minute sechs zappelte der Ball im Netz – schon sein dritter Saisontreffer! Kein anderer Karlsruher hat öfter getroffen. Krasser Kontrast: Davor gab es für den KSC in sieben Spielen gerade mal sechs Tore.
„Mein Ziel ist es, zurück in die Bundesliga zu kommen. Zuerst will ich hier aber die Ergebnisse liefern und so auf mich aufmerksam machen“, sagte Fukuda vor der Saison über seine Ziele und zeigte sich dabei ambitioniert: „Ich will 15 Tore erzielen.“ Das berichtet die „Rheinische Post“.
Fukuda hatte seine erste Saison stark abgeschlossen und fünf seiner sechs Saisontreffer in den letzten acht Spielen erzielt. Entsprechend groß waren seine Hoffnungen auf den großen Durchbruch in der aktuellen Spielzeit.
„Ich denke, dass mir das Team in diesem Jahr schon mehr vertraut und ich selbst als Leistungsträger vorangehen muss. Ich möchte alles dafür tun, dass wir gewinnen, dafür kämpfe ich“, sagte er vor Saisonbeginn.
Das gesteigerte Selbstvertrauen könnte im Pokal nun auch der ehemalige Arbeitgeber zu spüren bekommen. Gladbach droht mit Treffern des am Niederrhein verschmähten Fukuda der Pokal-Horror.
Dank einer Weiterverkaufsbeteiligung und dem sogenannten Matching Right, das eine Rückkehr erleichtern könnte, haben die Fohlen ihren ehemaligen Profi allerdings auch weiterhin ganz genau im Blick, nicht nur wenn der Japaner im Borussia-Park vorspielt. (red)

