Star-Trio soll gehenGladbach macht nach Deadline-Day einfach weiter

Gladbachs Manager Rouven Schröder auf der Pressekonferenz vor dem Spiel bei RB Leipzig.

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Gladbachs Manager Rouven Schröder auf der Pressekonferenz vor dem Spiel bei RB Leipzig.

Gladbachs Manager Rouven Schröder schmiedet Pläne für ein Star-Trio. Die Lage ist kurz vor Transferschluss verzwickt.

Während bei den meisten Managern der Bundesliga am Dienstagabend um 20 Uhr die Telefone verstummen, geht es bei Borussia Mönchengladbach in die Vollen.

Der „Deadline-Day“ hierzulande bedeutet für Rouven Schröder (50) noch lange keinen Feierabend. Es gibt eine klare Mission: Gleich drei Spieler sollen den Klub noch verlassen: Tomas Cvancara (26), Joe Scally (23) und Florian Neuhaus (29).

Caus Joe Scally ist verzwickt, Fokus auf Cvancara-Abgang

Aber wie kann das nach dem offiziellen Transferschluss noch funktionieren? Schröder hat einen cleveren Schachzug in petto und blickt auf die Länder, deren Transfermärkte noch geöffnet haben.

Auf die Nachfrage, ob sich bei dem Trio noch etwas entwickelt, erklärte er: „Es gibt ja noch Länder, in denen noch länger etwas geht. Für uns ist auf jeden Fall am Dienstagabend um 20 Uhr noch nicht Feierabend.“ Das berichtet „bild.de“.

Besonders die Causa Joe Scally ist verzwickt, denn der Manager muss erst die finalen Untersuchungsergebnisse von Daiki Hashioka (27) abwarten. Nach dessen üblem Crash in Leipzig wurde zum Glück festgestellt, dass im Halswirbelbereich nichts gebrochen ist. Eine Stauchung könnte ihn aber trotzdem lange lahmlegen.

Da zudem Yukhym Konoplia (26) mit einem Innenbandriss noch für Wochen ausfällt, ist Scally momentan der einzige einsatzfähige Rechtsverteidiger. Bei Florian Neuhaus (29) dürfte sich hingegen nichts mehr bewegen, der Mittelfeld-Stratege will trotz seiner Nichtberücksichtigung in Leipzig (0:3) und im Pokalspiel bei Schott Mainz (5:0) in sein finales Vertragsjahr gehen.

Der Fokus liegt damit vor allem auf Tomas Cvancara, für den die Borussia vor drei Spielzeiten stolze 10,5 Millionen Euro hingeblättert hat und der sportlich keine Zukunft mehr hat. Schröder setzt seine ganze Hoffnung nun auf die Märkte in Österreich (bis 3. September), der Türkei und Portugal (beide bis 4. September) oder Saudi-Arabien (bis 6. September).

Zusätzliche Möglichkeiten bieten die Schweiz und Cvancaras Heimat Tschechien (beide bis 8. September) oder sogar die Vereinigten Arabischen Emirate, wo Wechselgeschäfte noch bis zum 28. September abgeschlossen werden können. (red)

Daiki Hashioka (Bor. Mönchengladbach) klagt nach einem Zusammenstoß über Schmerzen und wird später mit einer Trage aus dem Stadion getragen.

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