Transfer-Hammer kurz vor Schluss! Borussia angelt sich einen interessanten Angreifer für lau, aber nicht ohne einen Haken.
Top-Deal mit ZündstoffWarum Gladbachs Blitz-Transfer einen Haken hat

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Rouven Schröder in Sportkleidung.
Für die meisten ist der letzte Transfertag der pure Horror, doch Rouven Schröder (50) blüht da anscheinend erst richtig auf. Ähnlich wie schon bei Hugo Bolin (23) im Winter, landete der Sportchef von Borussia Mönchengladbach erneut einen Volltreffer in letzter Sekunde.
Dieses Mal lotste er Nicolas Kühn (26) an den Niederrhein, der bis zum Ende der Spielzeit ausgeliehen wird – und das kostet nicht einen Cent Leihgebühr!
Endlich ein Linksfuß: Kühn will direkt Vollgas geben
Der schnelle Außenbahnspieler stößt von Como 1907 zum Team. Dort war er nach seinem Transfer für 19 Millionen Euro von Celtic Glasgow vor einem Jahr aufs Abstellgleis geraten. Ein echter Segen für die Fohlenelf, da der italienische Erstligist den Profi unbedingt loswerden wollte.
Berichten zufolge zahlt Como sogar über die Hälfte seines Salärs weiter. Schröder zeigte sich euphorisch: „Wir haben immer gesagt, dass wir zuschlagen wollen, wenn sich noch einmal ein spannendes Fenster öffnet mit einem Spieler, der uns direkt verstärkt, dessen Profil wir so nicht im Kader haben und der wirtschaftlich realisierbar ist.“ Das berichtet „bild.de“.
Das finanzielle Wagnis ist also verschwindend gering, während die sportliche Perspektive enorm ist. Sollte Kühn an seine Glanzleistungen aus seiner Zeit in Glasgow anknüpfen, könnte er sofort eine Verstärkung sein.
Als einziger Angreifer im Team verfügt er über einen kräftigen linken Fuß und soll zudem für mehr Gefahr bei Standardsituationen sorgen. Der Akteur selbst brennt für die neue Aufgabe: „Es war immer mein Ziel, in der Bundesliga zu spielen, und ich bin sehr froh, dass es nun Realität wird.“
Gladbach hat keine Kaufoption für Nicolas Kühn
Allerdings hat die ganze Sache einen Haken: Eine Option zum Kauf existiert nicht. Wenn Kühn also komplett durch die Decke geht, ist der Hauptprofiteur am Ende Como 1907, die sich dann über einen kletternden Marktwert die Hände reiben. Die Borussia würde im Gegenzug einen Leih-Profi für einen fremden Verein entwickeln, und dafür müsste ein eigenes Talent mit Zukunftsperspektive auf der Ersatzbank schmoren.
Das heizt den Konkurrenzkampf im Team ordentlich an. Insbesondere Akteure wie Hugo Bolin oder auch Robin Hack (28) dürften jetzt um ihren festen Platz in der Startelf bangen. Eine brisante Note: Sowohl Hack als auch Bolin stehen bei der gleichen Agentur unter Vertrag.
Zwar hat dieses Duo den Pluspunkt, die komplette Saisonvorbereitung mit Coach Eugen Polanski (40) absolviert zu haben, aber Kühn will direkt Vollgas geben. (red)
