Ausfall-SchockHilft jetzt ein Borussia-Talent aus der Patsche?

Daiki Hashioka hat während des Trainings ein Hütchen in der Hand.

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Daiki Hashioka fehlt Borussia Mönchengladbach vorerst.

Nach Daiki Hashiokas Verletzung muss Borussia-Trainer Eugen Polanski umdenken. Hilft ein Spieler aus dem Fohlenstall?

Zunächst sah es gut aus nach dem fiesen Crash von Daiki Hashioka (27) bei der 0:3-Pleite in Leipzig. Es gab Entwarnung, was die Halswirbelsäule des Japaners angeht. Doch nun ist klar: Er wird ausfallen.

Ein Mitwirken am Samstag (15.30 Uhr) gegen den SV Elversberg, beim ersten Spiel vor heimischer Kulisse in dieser Saison, ist ausgeschlossen. Das stellt Trainer Eugen Polanski (40) vor eine knifflige Aufgabe: Wer ersetzt Hashioka?

Borussia Mönchengladbach: Wer ersetzt Hashioka?

Jetzt könnte die große Chance für einen Youngster kommen! In den Fokus rückt Dillon Berko (20). Das Talent durfte bereits einen Großteil der Saisonvorbereitung bei den Profis mitmachen und beackerte dabei die rechte Seite der Verteidigung. Nachdem Matthieu Nguefack (18) in Leipzig schon sein Debüt gab, könnte nun der nächste Nachwuchsspieler nachrücken. Das berichtet „Bild“.

Ein solcher Schritt würde perfekt zum neuen Kurs der Borussia passen. Sportchef Rouven Schröder (50) betonte erst kürzlich, wie zentral die Talente aus dem eigenen Nachwuchs sind: „Alle jungen Spieler haben sich in den letzten Wochen hervorragend geschlagen. Wir haben einen großen Fundus toller Talente im FohlenStall. Jeder kann, darf und soll sich die ganze Saison für die Lizenzmannschaft empfehlen. Grundsätzlich junge Fohlen bei den Profis zu integrieren, ist für unseren eingeschlagenen Weg elementar.“

Doch Polanski hat natürlich auch erfahrenere Optionen im Köcher. Allen voran Joe Scally (23), dessen Wechsel in die Premier League geplatzt zu sein scheint und der nun wieder eine wichtige Rolle spielen könnte. Seine ordentliche Leistung in Leipzig, als er für Hashioka ins Spiel kam, war bereits ein starkes Bewerbungsschreiben.

Eine weitere Option wäre Kevin Diks (29). Ihn auf die rechte Außenbahn zu beordern, würde jedoch eine komplette Neuordnung der Gladbacher Innenverteidigung bedeuten – ein riskantes Manöver, das der Trainer vielleicht scheut. (red)

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