Alarm-WertGladbach-Rückkehrer kann bei Saisonauftakt nicht mithalten

Ko Itakura von Borussia Mönchengladbach geht mit Leipzigs Willi Orban ins Kopfballduell.

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Ko Itakura (r.) von Borussia Mönchengladbach geht mit Leipzigs Willi Orban ins Kopfballduell.

Die Rückkehr von Itakura endet im Frust. Die Leistungsdaten des Gladbach-Rückkehrers sind alarmierend.

Die Euphorie bei den Anhängern von Borussia Mönchengladbach kannte keine Grenzen, als die plötzliche Rückkehr von Ko Itakura (29) aus Amsterdam an den Niederrhein unter Dach und Fach war. Der japanische Nationalspieler hatte sich schließlich mit überragenden Auftritten einen Platz in den Herzen der Fohlen-Fans erobert.

Doch nach dem ersten Startelf-Einsatz des Verteidigers bei der 0:3-Pleite am Samstag in Leipzig ist die anfängliche Begeisterung ein Stück weit verpufft.

Itakura war langsamster Feldspieler auf dem Rasen

Itakura war alles andere als der erhoffte Fels in der Brandung für die Gladbacher Abwehr. Während er am Ball noch sicher wirkte, mangelte es in der Rückwärtsbewegung schlicht an Geschwindigkeit.

Fehlt dem Japaner die Wettkampfhärte? Bei Ajax Amsterdam hatte der 29-Jährige in der abgelaufenen Spielzeit nur eine Nebenrolle inne und stand bei lediglich 22 von 52 möglichen Pflichtpartien in der Anfangsformation.

Besonders alarmierend sind die Geschwindigkeitsmessungen des Defensiv-Chefs – bei Itakura herrscht Schnecken-Tempo! Mit einer maximalen Geschwindigkeit von nur 27,96 km/h war er der langsamste Feldspieler auf dem Rasen, mit deutlichem Abstand.

Lediglich Torwart Moritz Nicolas war mit 27,14 km/h noch eine Spur gemächlicher unterwegs. Zum Vergleich: Sein Landsmann Daiki Hashioka (27) brachte es bis zu seiner Auswechslung auf einen Spitzenwert von 34,14 km/h und war somit der flinkeste Borusse, während Kontrahent Tidiam Gomis sogar mit 35,48 km/h gemessen wurde.

Bei den drei Gegentreffern konnte Itakura nicht eingreifen. Vor dem 0:1 konnte er wie Nebenmann Kevin Diks das Zusammenspiel zwischen Torschütze Ridle Baku (28) und Angreifer Tidiam Gomis (20) nicht stören.

Beim 0:2 agierte er an der Seite von Daiki Hashioka (27) viel zu zögerlich gegen Antonio Nusa (21). Und als der Ex-Gladbacher Rocco Reitz (24) zum 0:3 einnetzte, fehlte dem Japaner der entscheidende Schritt. Eine Eigenschaft, die Itakura nach seinem verlorenen Jahr in Amsterdam für die Bundesliga offensichtlich bisher nicht wieder auf den Platz bringen kann. (red)

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