Interimstrainer Jan-Moritz Lichte hat bei Borussia Mönchengladbach losgelegt. Auf zwei Profis musste er dabei aber verzichten.
Alarm vor Mainz-DuellLichte startet – doch zwei Offensiv-Spieler fehlen

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Jan-Moritz Lichte hat bei Borussia Mönchengladbach als Interimstrainer losgelegt.
Am Borussia-Park fiel der Startschuss für eine neue, wenn auch kurze Ära. Jan-Moritz Lichte übernahm am Dienstag um 10.22 Uhr zum ersten Mal das Kommando auf dem Rasen.
Als Übergangslösung nach der Trennung von Eugen Polanski hat er die Aufgabe, die Mannschaft für das entscheidende Heim-Duell mit dem 1. FSV Mainz 05 am Samstag (15.30 Uhr) fit zu machen. Sportdirektor Rouven Schröder beobachtete das Geschehen ganz genau von der Seitenlinie.
Hugo Bolin und Wael Mohya fehlen
Zum Start seiner Tätigkeit konnte Lichte auf einen Kader von 21 Feldspielern und vier Keepern bauen. Und es gab sofort positive Signale aus dem Lazarett. Mit Yukhym Konoplia und Daiki Hashioka kehrten zwei Verteidiger für die rechte Seite nach überstandenen Blessuren zurück ins Teamtraining. Beide werden zwar noch schrittweise herangeführt, aber gerade Hashioka gilt als möglicher Kandidat für einen Einsatz am Wochenende. Das berichtet „rp-online.de“.
Allerdings bleibt die Personalsituation heikel, denn es gab auch Hiobsbotschaften. Die beiden Angreifer Hugo Bolin (wegen muskulärer Beschwerden) und Wael Mohya (aufgrund von Belastungssteuerung) konnten nicht am Training teilnehmen.
Ein Fragezeichen steht hinter ihrem Einsatz für die Partie gegen Mainz. Ihr Fehlen wäre besonders bitter, weil in der Offensive mit Kapitän Tim Kleindienst (Sperre) und Nicolas Kühn (Verletzung) bereits zwei zentrale Figuren nicht zur Verfügung stehen.
Für Jens Castrop ist an eine schnelle Rückkehr noch nicht zu denken. Nach seiner Schulterblessur kann der Mittelfeldakteur momentan lediglich ein individuelles Laufprogramm absolvieren. Sportdirektor Schröder nutzte die Gelegenheit, um sich am Spielfeldrand persönlich nach Castrops Zustand zu erkundigen. Damit sich das Team voll und ganz auf das wichtige Spiel fokussieren kann, finden alle verbleibenden Einheiten bis Samstag geheim statt.
Wie angespannt die Stimmung am Niederrhein ist, unterstrich Schröder mit deutlichen Worten. „Wir müssen uns jetzt gemeinsam der Situation stellen. Wir müssen die Dinge klar ansprechen und sie dann auch auf dem Platz umsetzen“, lautete der unmissverständliche Appell des Managers, der hinzufügte: „Das Spiel ist elementar wichtig für uns. Wir müssen ganz anders auftreten als zuletzt. Niemand von uns möchte mit null Punkten in die Länderspielpause gehen.“
Lichte, der von Co-Trainer Markus Gellhaus unterstützt wird, bleiben damit nur wenige Trainingstage, um das Team wieder in die Spur zu bringen. Am Donnerstag stellt er sich den Medienvertretern bei der Pressekonferenz, ehe am Samstag im Borussia-Park die sportliche Antwort folgen muss. (red)
