Neuer Coach, neue Regeln! Zwei Offensiv-Stars wollen sich unter Blessin unbedingt beweisen.
Blessin-Effekt in GladbachBorussia-Duo verbessert Startelf-Chancen

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Robin Hack und Spieler von Borussia Mönchengladbach.
Bei Borussia Mönchengladbach ist nach dem Wechsel auf der Trainerbank richtig was los – der Kampf um die Plätze in der Startelf ist voll entbrannt!
Das ist die Riesen-Möglichkeit für einige Akteure im Team. Speziell für Robin Hack und Shuto Machino könnte die aktuelle Unterbrechung durch die Länderspiele zu einem Wendepunkt werden, um sich in den Fokus zu katapultieren. Das berichtet die „Rheinische Post“.
Karten werden unter Blessin in Gladbach neu gemischt
Der neue Trainer Alexander Blessin hat bei seiner Präsentation direkt mal eine deutliche Botschaft gesendet: Alles steht auf Null. „Jeder kann sich zeigen – durch seine Trainingsleistung und in den Spielen“, ließ er verlauten und schob direkt hinterher: „Jeder kann im Derby gegen Köln auf dem Platz stehen.“
Diese Worte sind Musik in den Ohren derjenigen Spieler, die bei seinem Vorgänger Eugen Polanski zuletzt nicht so oft ran durften.
Und Robin Hack hat nicht lange gefackelt und gleich mal ein Ausrufezeichen gesetzt: Im Freundschaftsspiel gegen die Sportfreunde Siegen gab er eine starke Bewerbung ab.
Beim 3:0-Sieg am vergangenen Donnerstag knallte der 28-Jährige die Kugel nach Vorlage von Franck Honorat zum 1:0 passgenau ins Eck. Ein Tor, das sich nach einer Spielzeit mit langen Zwangspausen und Einsätzen von der Bank wie eine Befreiung anfühlen und für frisches Selbstbewusstsein sorgen muss.
Shuto Machino stand dem in nichts nach und ergriff seine Chance ebenfalls eindrucksvoll. Der Japaner schnürte im zweiten Durchgang sogar einen Doppelpack! Zuerst versenkte er den Ball eiskalt mit dem linken Fuß im langen Eck, danach schob er eine scharfe Hereingabe ins Tor. Nachdem der 26-Jährige kürzlich noch für Wirbel sorgte, weil er dem Kapitän, Kevin Diks, einen Strafstoß abnahm, sorgte er in Siegen nur für positive Schlagzeilen.
Für Machino stellt die momentane Länderspiel-Unterbrechung eine spezielle Gegebenheit dar. Weil er dieses Mal keine Einladung zur japanischen Nationalelf erhielt, ergibt sich für ihn die nicht alltägliche Möglichkeit, sich komplett in Gladbach zu beweisen.
Seit er von Holstein Kiel im Sommer des Jahres 2025 kam, wartet er noch immer auf seinen großen Moment und muss jetzt unbedingt zulegen, um sich für mehr Spielzeit in der Meisterschaft zu empfehlen.
Der Wettbewerb im Team ist jedoch hart, was auch Blessin unterstrich: „Wir haben vorne viele Alternativen und können variieren.“ Die kommende Chance zur Eigenwerbung wartet schon am Samstag. Um 15.30 Uhr sind die Borussen beim Zweitligisten FC St. Pauli zu Gast. Dort haben Hack und Machino die nächste Möglichkeit, sich zu empfehlen. (red)

