„Mündliche Einigung“Dieser Trainer-Kandidat wird jetzt heiß gehandelt

Rouven Schröder im Borussia-Park.

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Rouven Schröder hat seinen Wunschkandidaten gefunden.

Die Fohlen stürzen ab! Doch die Rettung könnte nahen: Der neue Trainer steht so gut wie fest.

Für den kommenden Coach von Borussia Mönchengladbach wird es ein Himmelfahrtskommando. Die Situation am Niederrhein ist nach der 3:4-Pleite gegen Mainz katastrophal.

Das Team ist Schlusslicht der Tabelle, hat keinen einzigen Zähler und musste in nur vier Partien schon 16 Mal den Ball aus dem eigenen Netz holen. Ein kompletter Neustart ist nötig, aber die Suche nach dem neuen Hoffnungsträger steht kurz vor dem Abschluss. 

Neuer Gladbach-Trainer wird zeitnah vorgestellt

Rouven Schröder (50) bestätigte nach dem Mainz-Spiel, dass es eine „mündliche Einigung“ gebe. Er hat die Liste potenzieller Nachfolger in den letzten Tagen kräftig eingedampft. Christian Titz (55), Horst Steffen (57) und Dino Toppmöller (46) sind keine Optionen mehr.

Auch Domenico Tedesco (41) ist raus, da Schröder durchblicken ließ, dass momentan „keine Einigung mit dem Ex-Klub“ nötig sei – ein klares K.o.-Kriterium für Tedesco, der beim FC Bologna zwar beurlaubt wurde, aber noch unter Vertrag steht.

Damit rückt ein Mann in den Fokus: Alexander Blessin (53) ist jetzt der heißeste Anwärter. Das berichtet „bild.de“.

Doch was für ein Typ ist der potenzielle Retter der Fohlenelf? Blessin hat seine Ausbildung in der renommierten Talentschmiede von Red Bull genossen und arbeitete eine lange Zeit in Leipzig. Seine bevorzugte Spielweise ist ein angriffslustiges 3-4-3-System. Der jüngste Abstieg mit St. Pauli trübt das Bild nur leicht, denn seine vorherigen Leistungen waren grandios.

Mit dem belgischen Sensationsteam Union St. Gilloise holte er einen phänomenalen Punkteschnitt von mehr als 2,0. Zuvor coachte er in Oostende und Genua. Die Hamburger hatten ihn damals als Ersatz für Fabian Hürzeler (33) verpflichtet, der heute mit Brighton & Hove Albion die englische Premier League aufmischt.

Schröder persönlich macht klar, dass die Verkündung nur noch eine Frage der Zeit ist: „Wir haben eine mündliche Einigung und werden unsere Entscheidung bald bekanntgeben. Sie muss noch durch die Gremien unseres Vereins, aber dann soll der neue Coach in der Länderspielpause genug Zeit haben, die Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen.“ Der Manager gibt sich trotz der heiklen Lage optimistisch: „Unsere Lage ist sehr ernst, aber wir haben auch noch 30 Bundesligaspiele vor uns.“ (red)

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