Unter Interimstrainer Jan-Moritz Lichte traf Borussia Mönchengladbach am 4. Bundesliga-Spieltag auf den FSV Mainz 05. Diese Noten verdienten sich die Fohlen.
Gladbach-Noten gegen MainzÜberraschungsmann als Lichtblick – Abwehr wieder überfordert

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Joe Scally im Zweikampf mit Sheraldo Becker.
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Nach dem verpatzten Saisonstart wollte Borussia Mönchengladbach gegen den FSV Mainz 05 wieder in die Spur kommen. Interimstrainer Jan-Moritz Lichte sorgte für eine faustdicke Überraschung in der Aufstellung.
Doch der erhoffte Befreiungsschlag blieb aus. Stattdessen hagelte es am 4. Bundesliga-Spieltag die vierte Niederlage. Diese Noten verdienten sich die Gladbach-Profis beim 3:4 gegen Mainz.
Gladbach - Mainz: Die Fohlen in der Einzelkritik
Moritz Nicolas: Bei den ersten drei Gegentoren machtlos. Beim 2:4 konnte er den Ball nur abprallen lassen. Note: 3,5
Ko Itakura (bis 84.): Ließ Becker unbedrängt zum Kopfball kommen. Da stimmte die Zuteilung überhaupt nicht. Läuft seiner Form weiter meilenweit hinterher. Note: 5
Jan Leszczynski: Feierte in der Dreierkette sein Startelf-Debüt in der Bundesliga. Trat zunächst mit einem Offensivkopfball in Erscheinung, den Schwolow noch gerade so von der Linie kratzte. Die große Verunsicherung in der Defensive kann man dem 19-Jährigen weniger ankreiden als seinen Kollegen. Holte in der Schlussphase noch den zweiten Elfer raus. Note: 4
Kevin Diks: Vor dem 1:1 nicht konsequent genug gegen Becker, der einen Einwurf mühelos auf den Torschützen verlängern durfte. Schaffte es auch danach nicht, der Gladbacher Defensive die nötige Ordnung zu geben. Ballerte zu allem Überfluss noch einen Handelfmeter an den Pfosten. Note: 5
Joe Scally (bis 76.): Ließ Tietz beim Ausgleichstreffer in seinem Rücken völlig alleine. Danach mit einigen Unsicherheiten. Kämpfte sich mit der Zeit besser rein. Note: 4
Philipp Sander: Im Vergleich zum Katastrophen-Auftritt in Freiburg zwar verbessert, konnte das Spiel aber nicht ausreichend ordnen. Note 4
Florian Neuhaus (bis 64.): Nachdem er bislang in dieser Saison überhaupt keine Rolle gespielt hatte, beorderte ihn Lichte überraschend in die Startelf. Und Neuhaus brauchte nicht lange, um sich im Spiel einzufinden. Er brachte Gladbach in der 11. Minute in Führung, leitete den Treffer auch selbst mit ein. Auch sonst der auffälligste Gladbacher in der Offensive. Note: 2
Lukas Ullrich: Das 1:0 von Neuhaus ging zu großen Teilen auf seinen Deckel. Auch das 2:2 von Lidberg bereitete er vor. Defensiv nicht immer nah genug am Mann, wie bei der Flanke vor dem 1:2. Note: 3
Franck Honorat (bis 76.): Setzte lange wenig Akzente. In der zweiten Halbzeit dann zumindest giftig bei der Sache. Note: 4
Hugo Bolin (bis 84.): Einer der wenigen Lichtblicke der bisherigen Saison trat diesmal kaum in Erscheinung. Note: 4,5
Isac Lidberg: Ersetzte den gesperrten Tim Kleindienst, war im Sturm in der ersten Halbzeit größtenteils abgemeldet. Im zweiten Durchgang stand er beim Ausgleich dann aber goldrichtig. Premierentor in der Bundesliga. Verlor dann aber das entscheidende Duell gegen Martel beim 2:3. Note: 3,5
Wael Mohya (ab 64.): Sollte in der Schlussphase helfen, das Spiel auf die Seite der Gladbacher zu ziehen. Das klappte nicht. Kurz vor Schluss noch mit der Chance zum Ausgleich. Note: 4
Kevin Stöger (ab 76.): Holte sich eine Gelbe Karte ab. Ansonsten kein Faktor. Keine Note
Daiki Hashioka (ab 76.): Sammelte nach seiner Verletzung in Leipzig ein paar Minuten. Keine Note
Robin Hack (ab 84.): Kam für den Endspurt ins Spiel. Keine Note
Shuto Machino (ab 84.): Sah beim 2:4 nicht gut aus, verwandelte immerhin den Elfer zum 3:4. Keine Note

