Wer wird der neue Mann an der Seitenlinie? Die Suche bei Borussia geht in die entscheidende Phase!
„Öffentlichkeit hat es noch nicht herausbekommen“Gladbachs Sportchef hat einen Trainer gefunden

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Rouven Schröder sucht Gladbachs neuen Trainer.
Die Fahndung nach einem neuen Coach für Borussia Mönchengladbach nimmt nach der Entlassung von Eugen Polanski (40) richtig Tempo auf.
Sportdirektor Rouven Schröder (50) äußerte sich im Vorfeld der Begegnung mit Mainz vielversprechend, hielt sich aber noch bedeckt. Gegenüber Sky deutete er an: „Wir haben es geschafft, in Ruhe Gespräche zu führen. Die Öffentlichkeit hat es zum Glück noch nicht herausbekommen, dass wir auf einem sehr guten Weg sind.“ Auf die Frage, ob es schon einen Wunschkandidaten gibt, war seine Antwort unmissverständlich: „Mittlerweile ja.“
Schröder schließt einige Namen aus
Obwohl der Sportchef der Fohlen keinen Namen preisgeben wollte, beschrieb er das gesuchte Profil für den Posten an der Seitenlinie. „Wir brauchen jemanden, der eine gewisse Erfahrung haben muss und schon gezeigt hat, dass er mit schwierigen Situationen umgehen kann“, so die Worte von Schröder.
Er hob auch die spezielle Aufgabe am Niederrhein hervor: „Wir sind bei Borussia Mönchengladbach, einem sehr, sehr großen Klub, der große Erwartungen hat. Dementsprechend muss man auf die Mannschaft gut einwirken.“ Das berichtet „bild.de“.
Inmitten der Spekulationen unter den Anhängern erteilte Schröder zwei Personalien eine deutliche Absage. Der Posten wird nicht an Christian Titz gehen, der erst vor Kurzem bei Hannover seinen Hut nehmen musste. Zwar gab es im Sommer schon einen Austausch zwischen Titz und Schröder, als die Situation um Polanski noch ungeklärt war, doch nun betonte der Sportdirektor klipp und klar: „Er ist ein herausragender Mensch und Trainer, aber er kommt für uns nicht infrage.“
Ein weiterer Name, der aus dem Rennen ist, lautet Horst Steffen. Diesem erteilte Schröder ebenfalls eine Absage, wie er im Gespräch mit DAZN offenbarte. „Ich habe mit Horst zusammengespielt. Er wohnt, glaube ich, sogar in der Nähe. Aber er ist für uns kein Thema“, so die Erläuterung des Sportchefs zur Lage.
Beim wichtigen Duell mit Mainz wird das Team vorübergehend von Assistenztrainer Jan-Moritz Lichte gecoacht. Lichte hat aber bereits deutlich gemacht, dass er die Rolle des Cheftrainers definitiv nicht anstrebt und danach wieder in seine ursprüngliche Position zurückkehren möchte.
Sicher ist aber: Sowohl Lichte als auch der zweite Co-Trainer Markus Gellhaus werden dem Verein erhalten bleiben – ganz gleich, wer der neue Chef wird. Schröder hat den Verbleib der beiden Assistenten sogar zu einer Bedingung für den kommenden Trainer gemacht. (red)
