Ausgerechnet in GladbachEx-Kölner vor Mainz-Debüt

Eric Martel im Zweikampf mit Joe Scally.

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Eric Martel wird in Gladbach wohl erstmals im Mainzer Kader stehen.

Der FSV Mainz 05 will bei Borussia Mönchengladbach zurück in die Erfolgsspur. Dabei stehen zwei Neuzugänge vor ihrem Debüt.

Alexander Schwolow steht vor seinem Debüt für den 1. FSV Mainz 05. Der im Sommer vom schottischen Vizemeister Heart of Midlothian aus Edinburgh zu den Rheinhessen gewechselte Keeper wird wohl Stammtorhüter Robin Zentner beim Bundesliga-Spiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Borussia Mönchengladbach ersetzen.

Zentner hatte sich am vergangenen Wochenende beim 1:3 gegen Eintracht Frankfurt eine Handverletzung zugezogen. „Ich hoffe, Robin wird so schnell wie möglich wieder fit. Schauen wir mal, wie schnell der Heilungsprozess voranschreitet“, sagte Coach Urs Fischer.

Martel mit Tor und Platzverweis im bis dato letzten Derby

Der Schweizer kann auch erstmals auf Neuzugang Eric Martel setzen. „Er ist auf einem guten Weg. Er konnte die ganze Woche durchtrainieren und hat es gut gemacht. Somit ist er ein Thema für den Kader. Für die Startaufstellung ist es noch bisschen zu früh“, sagte der 60-Jährige, der weiterhin auf Dominik Kohr, Paul Nebel, Silas und Kapitän Silvan Widmer verzichten muss.

Martel war im Sommer ablösefrei vom 1. FC Köln nach Mainz gewechselt. In der vergangenen Saison spielte er beim 3:3 der Fohlen in Köln eine Hauptrolle. Erst gelang Martel er Ausgleich, dann flog er mit Gelb-Rot vom Platz. In der Vorbereitung von Mainz hatte er eine Knieverletzung erlitten und war länger ausgefallen.

Trotz der Niederlage gegen Frankfurt bezeichnet Fischer den Saisonstart als solide. Fehler wie gegen die Eintracht müssten auch verziehen werden. „Die Jungs müssen aus Fehlern lernen“, sagte er. „Ich war 20 Jahre Profi. Wenn ich nach einem oder zwei schlechten Spielen aus dem Kader geschmissen worden wäre, hätte ich keine 20 Jahre gespielt.“

Die Voraussetzungen vor der Partie bei den unter Druck stehenden Gladbachern sieht er nach dem Trainerwechsel bei den Fohlen nicht verändert. „Der erschwert uns die Arbeit nicht. Es liegt an uns, dass wir das, was wir gegen Frankfurt nicht geschafft haben, am Samstag auf den Platz bekommen“, sagte Fischer. (dpa/red)

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