„Grundsätzlich viele interessiert“Trainersuche bei Gladbach: Schröder erklärt Timing

Rouven Schröder bei der Pressekonferenz.

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Rouven Schröder hat vor dem Spiel gegen Mainz über die Trainersuche gesprochen.

Sportchef Rouven Schröder spricht nur noch mit „zwei bis drei“ Trainern. Der neue Chefcoach von Borussia Mönchengladbach wird aber erst nach dem Wochenende präsentiert.

Borussia Mönchengladbachs Sportchef Rouven Schröder hat bekräftigt, dass die Entscheidung für einen neuen Cheftrainer erst nach dem Spiel am Samstag gegen den FSV Mainz 05 fallen wird.

„Das ist ein elementar wichtiges Spiel für uns. Und da war von Anfang an klar, dass die Vorbereitung darauf nicht gestört werden soll“, sagte Schröder, der Interimslösung Jan-Moritz Lichte bewusst freie Hand für Samstag lässt.

Neuer Gladbach-Trainer in der Länderspielpause

„Ich habe alle Freiheiten und wir überlegen auch alles“, sagte Lichte, der im Sommer von Manchester City als dortiger Nachwuchstrainer als Co-Trainer nach Mönchengladbach gekommen war. 2020 war er selbst einige Wochen in Mainz Cheftrainer gewesen. Sein Job als Interimstrainer in Gladbach gilt nun aber nur für ein Spiel.

„Wir sind in sehr guten Gesprächen und man kann davon ausgehen, dass wir in der Länderspielpause einen neuen Trainer präsentieren“, sagte Schröder, der sich angesichts der Menge an Namen, die seit der Trennung von Eugen Polanski am Sonntag mit der Borussia in Verbindung gebracht wurden, amüsiert zeigte. Tatsächlich umfasse die Liste an Trainern, mit denen er aktuell spreche nur „zwei bis drei“ Namen. Gehandelte Kandidaten wie Domenico Tedesco oder Dino Toppmöller wollte Schröder nicht kommentieren.

Schröder betonte, bei seinen Telefonaten positive Rückmeldungen erhalten zu haben. „Die Gespräche haben gezeigt, dass grundsätzlich viele an Borussia interessiert sind, im In- und Ausland.“ Die Borussia sei weiter „ein attraktiver Arbeitgeber“, bei dem die Möglichkeit zu einer erfolgreichen Saison bestehe.

Wie in der Vorsaison hatten sich die Gladbacher nach nur drei Spielen von ihrem Cheftrainer getrennt. Polanski hatte vor einem Jahr den Job von Gerardo Seoane übernommen. In beiden Fällen war Borussia trotz großer Zweifel im Umfeld und Teilen des Klubs mit dem jeweils angeschlagenen Trainer in die neue Saison gegangen. Aktuell ist die Elf vom Niederrhein punktlos Vorletzter der Fußball-Bundesliga. (dpa/sid/red)

Co-Trainer Jan-Moritz Lichte steht im Borussia-Park auf dem Rasen.

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