Lichtblicke im Fohlen-LazarettZwei Profis kehren zurück – doch Gladbach-Boss schlägt Alarm

Daiki Hashioka und Yukhym Konoplia steigen im Fohlen-Training wieder ein.

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Daiki Hashioka und Yukhym Konoplia steigen im Fohlen-Training wieder ein.

Aktualisiert

Die Rückkehr von zwei Sommer-Transfers sorgt für Aufatmen, aber die Probleme in Gladbach sind damit noch lange nicht vom Tisch.

Zum Start in die frische Bundesliga-Spielzeit hatte Borussia Mönchengladbach eine regelrechte Seuche am Hals. Vor allem die neuen Gesichter im Kader hat es übel erwischt: Die Hälfte der zehn Sommer-Verpflichtungen fiel schon mit Blessuren aus.

Jetzt aber hellt sich die Miene bei den Verantwortlichen auf, es gibt gute Neuigkeiten von der medizinischen Abteilung. Enzo Leopold (26) arbeitet nach seinem Kreuzbandriss und Nicolas Kühn (27) wegen muskulärer Probleme weiterhin an ihrem Comeback. Dafür hat Zento Uno (21) bei der U23 bereits wieder erste Minuten auf dem Platz gestanden.

Für die größte Erleichterung sorgt jedoch ein anderes Pärchen: Sowohl Yukhym Konoplia (27), der mit einem Innenbandriss im Knie zu kämpfen hatte, als auch Daiki Hashioka (27), der wegen einer Nackenprellung pausieren musste, nehmen seit Dienstag wieder am Teamtraining teil. Das berichtet „bild.de“.

Fohlen-Boss Rouven Schröder: „Das Spiel ist elementar wichtig für uns“

Jedoch soll das Duo ganz vorsichtig und stufenweise wieder an die komplette Trainingsintensität gewöhnt werden. Deshalb scheint es ausgeschlossen, dass die beiden am Samstag (15.30 Uhr) im Spiel gegen den FSV Mainz eine Option sind, bei dem aufseiten der Borussia Interimscoach Jan-Moritz Lichte (46) das Sagen hat.

Weil die beiden Neuverpflichtungen fehlten, übernahm zuletzt Joe Scally (23) die Position des rechten Verteidigers. Sein Auftritt war dabei ein Auf und Ab: Gegen Elversberg lieferte er beim 3:4 eine anständige Partie ab und trug sich sogar in die Torschützenliste ein.

Ganz anders sah es bei der katastrophalen 0:5-Klatsche in Freiburg aus, wo er einen gebrauchten Tag hatte. An diesem Nachmittag stand der US-Nationalspieler mit seiner schwachen Form im Gladbach-Dress aber nicht alleine da.

Sport-Chef Rouven Schröder (50) fand zu Beginn der Woche sehr deutliche Worte, um die ernste Situation vor dem bedeutenden Bundesliga-Showdown gegen Mainz zu beschreiben.

Seine Botschaft an das Team war eine unmissverständliche Forderung: „Wir müssen uns jetzt gemeinsam der Situation stellen. Wir müssen die Dinge klar ansprechen und sie dann auch auf dem Platz umsetzen. Das Spiel ist elementar wichtig für uns. Wir müssen ganz anders auftreten als zuletzt. Niemand von uns möchte mit null Punkten in die Länderspielpause gehen. Wir brauchen am Samstag eine gute Energie im ista-Borussia-Park. Wir müssen uns klar auf die bevorstehende Aufgabe fokussieren und alles dafür tun, um die drei Punkte zu holen.“ (red)

Trainer Heiko Vogel spricht mit Co-Trainer Jens Wissing.

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