Gladbach hat Interesse an einem Coach, der sogar Ronaldo das Fürchten lehrte. Doch der sagt ab.
Trainersuche geht weiterAbsage für die Fohlen: Ronaldo-Schreck kommt nicht

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Jens Wissing, hier mit Heiko Vogel, arbeitete bereits als Co-Trainer für die U23 der Gladbacher.
Bei Borussia Mönchengladbach läuft die Suche nach einem neuen Coach für den geschassten Eugen Polanski (40) auf vollen Touren. Jetzt gibt es allerdings einen Dämpfer für die Fohlenelf. Der Favorit von Sport-Boss Rouven Schröder (50) hat dem Verein eine Absage erteilt.
Die Rede ist von Jens Wissing (38). Dieser hat erst vor zwei Monaten einen neuen Posten beim saudi-arabischen Top-Verein Al-Ittihad angetreten. Wie aus dem direkten Umfeld des Coaches zu hören ist, möchte er sein aktuelles Projekt nicht so schnell wieder beenden – der Zeitpunkt für einen Transfer zum Niederrhein ist schlichtweg ungünstig. Das berichtet „bild.de“.
Jens Wissing mit drei Profi-Einsätzen für Borussia
Für viele Anhänger vom Niederrhein ist der Name Wissing kein unbekannter. Der Trainer blickt auf eine eigene Vergangenheit bei den Fohlen zurück: Im Jahr 2010 absolvierte er als Profi drei Einsätze in der Bundesliga. Zur Spielzeit 2020/21 kam er dann als Assistenzcoach der U23 wieder zur Borussia.
Im Anschluss an seine Tätigkeit bei der U23 startete Wissing eine bemerkenswerte Laufbahn. Zuerst unterstützte er als Assistent Roger Schmidt (59) bei PSV Eindhoven in den Niederlanden, danach ging es zu Benfica Lissabon nach Portugal. Dort durfte er nach einer Sperre für Schmidt sogar erstmals als Hauptverantwortlicher an der Seitenlinie agieren. Im Juni 2025 lotste ihn Rouven Schröder zu RB Salzburg in den Trainerstab von Thomas Letsch (58).
Die Reise ging für ihn im Januar 2026 als Chefcoach weiter nach Japan zu Gamba Osaka. Dort gelang ihm aus dem Stand ein gewaltiger Triumph: der Sieg in der asiatischen „Champions League Two“, welche man mit der Europa League vergleichen kann. Im Endspiel schaffte seine Mannschaft die große Überraschung und bezwang den großen Favoriten Al-Nassr mit Superstar Cristiano Ronaldo (41).
Dieser Erfolg ebnete ihm den Weg für die nächste Karrierestufe. Im Sommer kam es zum Transfer zum saudischen Spitzenverein Al-Ittihad. Dort beerbte er Sergio Conceicao (51) und ist jetzt in der asiatischen Champions League aktiv. Seinen Ruf als Ronaldo-Albtraum untermauerte er vor zwei Wochen, als er mit seiner neuen Truppe Al-Nassr auch im Ligabetrieb schlug. (red)

