Stürmer-Beben bei BorussiaJetzt muss der Kleindienst-Ersatz liefern!

Isac Lidberg sitzt bei Gladbach auf der Bank.

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Isac Lidberg ist der Kleindienst-Ersatz.

Weil der Kapitän gesperrt ist, steht nun ein neuer Mann im Rampenlicht.

Bei den Fohlen ist plötzlich alles anders! Die Trainerentlassung von Eugen Polanski sowie die Sperre für Kapitän Tim Kleindienst (Gelb-Rot in Freiburg) reißen eine Lücke im Angriff.

Das ist die große Gelegenheit für die Jungs aus der zweiten Garde. Allen voran: Isac Lidberg. Er kam im Sommer von Darmstadt 98 als Ersatz für Kleindienst.

„Isac hat sich das auch erarbeitet und verdient“

Für den Skandinavier ist die Begegnung mit Mainz eine Riesen-Gelegenheit, um auf sich aufmerksam zu machen. Der 28-Jährige bekommt von Interimscoach Jan-Moritz Lichte so gut wie eine Einsatzgarantie, der klarstellt, dass sich der Stürmer das verdient hat.

„Das ist nicht nur eine logische Schlussfolgerung. Isac hat sich das auch erarbeitet und verdient“, meint Lichte. Der zukünftige Trainer wird sehr genau verfolgen, wie sich der Angreifer unter dieser Anspannung präsentiert. Das berichtet „rp-online.de“.

Die Erwartungen an Lidberg sind jedoch riesig. Der Schwede wartet nach drei Joker-Einsätzen in der Liga und seinem Startelf-Debüt im DFB-Pokal gegen Schott Mainz weiterhin auf sein erstes Tor.

Seine Bilanz ist mit 0,07 Expected Goals ziemlich mau – und vor allem stehen da null reale Treffer. Da werden bei den Fans sehnsüchtige Erinnerungen an Haris Tabakovic wach, der letzte Saison als Kleindienst-Ersatz mit 13 Buden zum absoluten Lebensretter für die Elf vom Niederrhein avancierte.

Aber vielleicht wiederholt sich die Historie ja. Auch Tabakovic platzte der Knoten erst am vierten Spieltag, direkt nach dem Rauswurf von Coach Gerardo Seoane. Für Lidberg ist das Duell mit Mainz die ideale Gelegenheit, um zu beweisen, dass er mehr als ein Lückenbüßer ist und die Hackordnung im Angriff aufmischen will. Sein Können hat er schon im Test gegen Hoffenheim mit zwei Toren und einer Vorlage aufblitzen lassen. 

Exakt diesen Wettbewerb im Team wollte Sportdirektor Rouven Schröder mit seiner Kadergestaltung entfachen. Lidberg bekommt jetzt die Chance, vom Status des Backups zu einer ernstzunehmenden Option zu werden. Mit einer Top-Leistung kann er zeigen, dass er auch in der Bundesliga Tore schießt und damit den Druck auf den etablierten Kapitän Kleindienst nach dessen Sperre gewaltig steigern. (red)

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