Zwei Top-Trainer plötzlich ohne Job! Greift Gladbach jetzt zu?
Überraschende Wende?Schröder lässt bei Tedesco-Frage aufhorchen

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Rouven Schröder muss die knifflige Trainer-Entscheidung in Gladbach treffen.
Seit dem vergangenen Sonntag ist Rouven Schröder (50) auf der Jagd nach einem neuen Coach für Gladbach.
Der Rauswurf von Eugen Polanski (40) war nach dem Albtraum-Start mit null Zählern und 3:12 Treffern unvermeidlich, das 0:5 in Freiburg war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Eine ursprünglich lange Liste an möglichen Kandidaten ist inzwischen auf drei bis vier Favoriten geschrumpft.
„Ich finde, dass wir als Borussia auch groß denken dürfen“
Doch jetzt mischen zwei neue Namen den Markt auf! Völlig unerwartet sind Domenico Tedesco (41) und Dino Toppmöller (45) nach ihren Rauswürfen in Bologna und Lens plötzlich frei. Ändert das die Strategie des Fohlen-Managers? Seine Worte lassen viel Interpretationsspielraum und deuten an: Nichts ist unmöglich! Das berichtet „bild.de“.
Der Sportchef gibt sich kämpferisch: „Ich finde, dass wir als Borussia auch groß denken dürfen und Dinge versuchen können, die vielleicht auf den ersten Blick nicht machbar erscheinen. Entscheidend ist am Ende, dass wir den richtigen Trainer für Borussia finden, dabei kommt es nicht auf einen Tag an. Es geht darum, dass der Trainer zu uns passt, dass er die Liga und unseren Kader kennt und eine Idee hat, was möglich ist und wie man damit mehr herausholen kann.“
Vor allem Tedesco könnte heiß werden: Seine Spielidee passt, und schon im Mai dieses Jahres gab es Gespräche, bevor Schröder sich letztlich für Polanski entschied. Dass der Coach zuletzt bei Fenerbahce und Bologna nach nur wenigen Monaten gefeuert wurde, ist für den Sportchef kein K.o.-Kriterium.
„Heutzutage ist die durchschnittliche Verweildauer ja bei rund einem Jahr, da muss man immer den Einzelfall sehen. Ich suche den Trainer nicht danach aus, ob er jetzt sechs oder neun Jahre beim gleichen Verein war“, erklärt Schröder.
Ein direktes Gespräch gab es bisher nicht, denn Tedesco muss die abrupte Trennung in Italien noch verdauen. Da die Chemie zwischen ihm und Schröder aber stimmt, könnte sich das Blatt schnell wenden. Alles hängt davon ab, ob Tedesco sich schon wieder einer neuen Herausforderung stellen will. (red)
