Die Lage für Borussia Mönchengladbach ist derzeit düster. Aber es gibt Hoffnungsschimmer.
Einsatz, Rückkehrer, KellerduellSo findet Gladbach den Weg aus der Krise

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Alexander Blessin in einer Jacke sitzend.
Borussia Mönchengladbach steckt nach der 1:2-Niederlage im Derby bei Köln tief im Schlamassel und ist mit null Zählern das Schlusslicht der Liga. Ein katastrophaler Saisonbeginn, aber es gibt Aspekte, die auf eine baldige Besserung hoffen lassen.
Der neue Trainer Alexander Blessin (53) hat erste Spuren hinterlassen: Die Abwehr stand gefestigter (xG-Wert von 1,33) und das Team demonstrierte mit einer höheren Foulquote (17:9) einen frischen Kampfgeist.
Blessin kann auf Gladbachs Moral und Rückkehrer bauen
Auch die Einsatzbereitschaft stimmt wieder. Mit beinahe 120 Kilometern Laufleistung in Köln – ein Saison-Bestwert und mehr als der Rivale – zeigte die Mannschaft Moral. Blessins Kommentar dazu: „Die Jungs haben 90 Minuten lang alles hereingeworfen.“
Sollte es die Fohlen-Elf schaffen, Energielevel und Motivation weiter hochzuhalten, kann es mit den ersten Bundesliga-Punkten nicht mehr lange dauern.
Zudem wird die Verletztenliste endlich wieder kürzer. Mit Tim Kleindienst (31), Ko Itakura (29) und Franck Honorat (30) fehlten zuletzt sechs potenzielle Leistungsträger. Das berichtet „Bild“.
Die erfreuliche Nachricht: Ihre Rückkehr rückt näher, von den Verletzten könnten Tim Kleindienst, Yukhym Konoplia (27) und Franck Honorat bereits am Sonntag wieder in der Anfangsformation stehen.
Und: Der kommende Kontrahent scheint bezwingbar. Am Sonntag gastiert der Tabellenvorletzte Hoffenheim zum Kellerduell, der nach einer 2:3-Niederlage gegen den HSV selbst angeschlagen ist und in vier von fünf Spielen jeweils drei Gegentreffer hinnehmen musste. (red)
