Ein neuer Coach, eine neue Strategie! So will Borussia Mönchengladbach den Erzrivalen bezwingen.
Gift-Spinnen-TaktikBlessins radikaler Plan für den Derby-Sieg

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Alexander Blessin hat über seine Taktik gesprochen, die er mit Borussia Mönchengladbach spielen will.
Aktualisiert
Für Alexander Blessin (53) könnte der Start bei Borussia Mönchengladbach kaum heißer werden.
Direkt nach der Unterbrechung für die Nationalteams wartet das brisante Derby in Köln (11. Oktober, 15.30 Uhr). Der neue Übungsleiter hat eine spezielle Idee dabei, damit die Fohlenelf nicht das einzige punktlose Team der Liga bleibt.
Alexander Blessin: „Hunger auf Ballgewinne“
Mit der sogenannten „Spinnen-Taktik“ möchte Blessin den Erfolg wiederherstellen! Was sich dahinter verbirgt?
Der Coach erläutert es wie folgt: „Bei mir geht es um die Abstände innerhalb eines kompakten Netzes. Es geht auch um Giftigkeit und Galligkeit, Hunger auf Ballgewinne, um dann nach Umschaltmomenten schnell Torgefahr auszustrahlen.“ Seine unmissverständliche Absicht: „dem Gegner wehzutun.“ Das berichtet „bild.de“.
Die Viererabwehr, die unter Ex-Trainer Eugen Polanski (40) praktiziert wurde, dürfte für diese Strategie wohl der Vergangenheit angehören. Aus seiner favorisierten Aufstellung macht Blessin keinen Hehl. Obwohl er flexibel ist und bereits Formationen wie ein 4-4-2, ein 4-3-3 oder ein 4-2-3-1 genutzt hat, gesteht er ein: „Es ist schon so, dass ich eigentlich sehr gerne auf eine Dreierkette setze.“
Allerdings steht Blessin bei der Implementierung seiner Gift-Spinnen-Taktik vor einer riesigen Hürde. Momentan ist es ihm kaum möglich, seine bevorzugte Dreierkette zu trainieren. Die Ursache dafür: Mit Kevin Dinks (29), Ko Takura (29), Fabio Chiarodia (21) und Jan Leszczynski (19) fehlen ihm gleich vier zentrale Abwehrspieler, die mit ihren Nationalteams auf Reisen sind.
Aus diesem Grund springt Mittelfeld-Akteur Philipp Sander (28) im Abwehrzentrum ein – das gilt auch für das bedeutende Testspiel am Samstag (15.30 Uhr) bei Blessins früherem Verein St. Pauli. (red)
