Nächstes Fohlen-JuwelDieser 18-Jährige lässt Eugen Polanski strahlen

Trainer Eugen Polanski lacht.

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Trainer Eugen Polanski blickt optimistisch in die neue Saison. 

Ein Talent aus dem eigenen Stall mischt den Niederrhein auf.

Eine Mega-News für drei Nachwuchskräfte gab es am Tegernsee: Mathieu Nguefack, Iaia Manco Danfa und Fritz Fleck gehören ab sofort fest zum Profiteam!

Coach Eugen Polanski findet nur lobende Worte für das Trio. „Sie haben es sich absolut verdient, künftig fest zu unserem Kader zu gehören. Ihre Jugendlichkeit, ihre Intensität und ihr Stil geben uns schon jetzt eine Menge, und ich freue mich darauf, sie in ihrer Entwicklung weiter zu begleiten“, sagt der Trainer.

Ein Youngster sticht heraus

Speziell Nguefack, der seit der U9 das Gladbach-Trikot überstreift, ist im Fokus. Er führte die U17 schon 2025 als Kapitän zum Meistertitel und feiert nun den nächsten großen Schritt seiner Karriere.

Schon ganz früh in der Vorbereitung verteilte Polanski ein Extra-Lob an den 18-Jährigen und betonte seine Leistung. Was direkt ins Auge stach: Nguefack kommt mit der enormen Intensität und dem Arbeitspensum der Profis spielend klar. Dadurch passieren ihm mit der Kugel am Fuß verblüffend wenige Patzer, was für einen Spieler seines Alters alles andere als normal ist.

Wenn man sich im Borussia-Park bei den Chefs über Nguefacks Art zu spielen umhört, fällt ein Begriff immer wieder: „spielintelligent“. Er überblickt das Geschehen um sich herum fast ohne Unterbrechung, bekommt so ein fantastisches Gefühl für Lücken und kann rasant umschalten, um die Partie zu beschleunigen. Das berichtet „rp-online.de“.

Was das auf dem Platz bedeutet, hat Nguefack beim starken 4:1-Testsieg gegen die TSG Hoffenheim eindrucksvoll gezeigt. Nachdem er in der 73. Minute eingewechselt wurde, spielte er neben Kevin Stöger auf der linken Position der Doppelsechs.

Oft genügt ihm der erste Ballkontakt, um die Kugel ideal für den nächsten, präzisen Pass vorzubereiten und so das Spiel schnell zu halten. Seine immense Laufbereitschaft und sein smartes Stellungsspiel machen ihn offensiv wie defensiv zu einem wichtigen Faktor. Er besitzt für sein Alter eine herausragende Physis, die auf dieser zentralen Position im Mittelfeld Gold wert ist.

Nguefack ist mit 1,75 Metern zwar nicht der Größte, doch der Linksfuß lässt sich dank seines tiefen Körperschwerpunkts nur extrem schwer von der Kugel trennen. Seine minimale Fehleranfälligkeit und die Tatsache, dass er Anweisungen vom Trainerteam blitzschnell annimmt, heben ihn schon nach kurzer Zeit im Profiteam hervor. Der verletzungsbedingte Ausfall von Jens Castrop lässt ihn in der mannschaftsinternen Rangordnung weiter klettern. Hinter Philipp Sander und Enzo Leopold ist auf der Sechs ein packendes Duell zwischen ihm und dem erfahrenen Kevin Stöger entfacht.

Durch seine starken Auftritte in der Vorbereitung hat er die Latte für sich selbst ordentlich nach oben gelegt. Wenn er dieses Level in den kommenden Monaten halten kann, ist sein erstes Pflichtspiel unter Polanski wohl nur noch Formsache.

Ein pikantes Detail lässt die Herzen der Fans höherschlagen: Nguefack läuft mit der Rückennummer 34 auf, die einst ein gewisser Granit Xhaka bei den Fohlen trug. Womöglich darf auch er bald sein eingerahmtes Trikot im Kabinengang des Stadions platzieren – eine große Ehre, die jedem Debütanten aus dem eigenen Nachwuchs zuteilwird. (red)

Joe Scally, Hannes Wolf, Nico Elvedi

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