Von Manchester City direkt in den Borussia-Park: Jan-Moritz Lichte kennt die Tricks von Pep Guardiola und will sich damit auch für Gladbach als wertvolles Puzzlestück erweisen.
Pep-Insider für die FohlenelfGladbachs Co-Trainer kommt mit Guardiola-Geheimnissen

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Jan-Moritz Lichte ist als Co-Trainer neu bei Borussia Mönchengladbach.
Wenn es für Fohlen-Coach Eugen Polanski (40) bei Borussia Mönchengladbach während der Saison eng werden sollte, dürfte der Blick schnell auf Jan-Moritz Lichte (46) als potenziellem Nachfolger fallen.
Der neue Assistenztrainer kommt mit einer Hammer-Vita an den Niederrhein: Seine letzte Station war Spitzenklub Manchester City, wo Trainer-Legende Pep Guardiola (55) eine Ära prägte. Sportchef Rouven Schröder (50) kennt Lichte bestens, ihre Wege kreuzten sich schon bei Mainz 05.
Jan-Moritz Lichte lernte nach Mainz-Job viel dazu
Beim Dominator der Premier League in den vergangenen Jahren (sechs Meisterschaften seit 2018) bekleidete Lichte die Position des „Head of Coaching“ und war damit der Boss der Nachwuchsabteilung.
Er trug die Verantwortung für die U16-, U18- und U21-Mannschaften. Sein Job umfasste die Förderung von Trainern und Talenten sowie die Implementierung der City-Spielidee. Dadurch bekam er exklusive Einblicke in Guardiolas Methoden. Das berichtet „bild.de“.
„Ich war sehr dankbar, dass ich das Training anschauen konnte und die Freiheit hatte, dieses Trainerteam täglich beobachten zu dürfen“, erzählt Lichte. Nicht nur von Pep habe er gelernt, sondern auch von Pepijn Lijnders. Dieser verabschiedet sich ebenfalls von ManCity und heuert als Co-Trainer beim neuen Bundestrainer Jürgen Klopp (59) an.
Genau diese Expertise soll er jetzt bei den Fohlen einfließen lassen. „Ich habe nicht nur bei Manchester City, sondern auch auf meinen anderen Stationen viel gelernt und viele Erfahrungen gesammelt“, sagt der neue Mann. „Ich bin einer, der täglich alles gibt, was er zu bieten hat.“ Wie die Rollenverteilung im frischen Trainergespann am Ende aussehen wird, ist allerdings noch nicht entschieden.
Als Cheftrainer hat Lichte jedoch schon Erfahrungen gesammelt – die allerdings nicht von Erfolg gekrönt waren. Er half bei Mainz 05 bereits als Interimscoach aus, musste aber in acht von zwölf Partien eine Niederlage hinnehmen. Am 22. November 2020 gelang ihm mit einem 3:1 in Freiburg sein einziger Triumph in der Bundesliga.
Zu dieser Episode meint er rückblickend: „Da bin ich irgendwo in etwas hineingerutscht, was so nicht geplant war und was dann punktemäßig auch nicht funktioniert hat. Das muss man so klar sagen.“
Sein aktueller Job bei Borussia scheint ihn aber komplett zu erfüllen. Lichte hebt die Vorteile seiner Rolle hervor: „Der Bereich als Co-Trainer wird einfach unterschätzt. Das Schöne ist, dass du dich wirklich komplett auf Fußball fokussieren kannst.“ (red)

