Er war quasi schon aussortiert! Aber jetzt meldet sich dieser Gladbach-Kicker eindrucksvoll zurück.
Vom Abstellgleis zum Helden?Gladbach-Star feiert irres Comeback

Copyright: IMAGO/fohlenfoto
Florian Neuhaus bejubelt seinen Treffer gegen Mainz.
Ein unglaubliches Comeback von Florian Neuhaus (29)! Unter dem vorherigen Coach Eugen Polanski (40) kam der Mittelfeldspieler in der laufenden Spielzeit überhaupt nicht zum Einsatz. Sowohl bei der Partie in Leipzig (0:3) als auch gegen Elversberg (3:4) schaffte er es nicht mal in den Kader.
Im Verein war klar kommuniziert worden, dass Neuhaus auf der Verkaufsliste stand und man ohne ihn plante. Aber nach der 3:4-Niederlage gegen den FSV Mainz folgte die Sensation: Für die Startformation nominierte Interimscoach Jan-Moritz Lichte (46) völlig unerwartet Neuhaus.
Neuhaus lässt Taten sprechen
Schon als die Aufstellung bekannt gegeben wurde, reagierten die Anhänger im ista-Borussia-Park mit tosendem Beifall auf diese Personalie – anscheinend sehen sie in Neuhaus weiterhin eine Schlüsselfigur für bessere Zeiten. Das berichtet „bild.de“.
Der überraschend zurückgekehrte Spieler zahlte dieses Vertrauen umgehend zurück! Eine Hereingabe von Lukas Ullrich (22) lenkte er entscheidend zum 1:0-Führungstreffer gegen Mainz ins Netz. Für ihn war es das erste Bundesliga-Tor seit Mai 2025, damals hatte er mit einem späten Strafstoß ein Unentschieden in Bremen gerettet.
Sein vorheriger Treffer aus einer Spielsituation datierte sogar von vor beinahe zwei Jahren: Im Oktober 2023 war Neuhaus – wie sollte es anders sein – auch gegen Mainz beim 2:2 erfolgreich.
Aber auch abseits des Tores überzeugte er mit einem guten Auftritt: Ein Versuch in der zweiten Halbzeit flog nur haarscharf am Gehäuse vorbei. Seine volle Einsatzbereitschaft zeigte sich auch bei einem Rempler gegen Stefan Posch, der ihm die Gelbe Karte einbrachte – ein klares Zeichen für seinen enormen Willen.
Spannend bleibt, ob der kommende Gladbach-Coach nach der Unterbrechung für die Nationalteams ebenfalls auf Neuhaus baut, dessen Kontrakt zum Saisonende endet.
Sport-Boss Rouven Schröder (50), der Interimstrainer Lichte bei der Team-Zusammenstellung nicht reingeredet hatte, kommentierte die Rückkehr so: „Ich glaube, wir haben uns ja nicht verdribbelt, was die Außenerstellung angegangen ist. Wir haben immer gesagt, dass er ein Spieler ist, der einen Vertrag hat. Flo hat sich nie hängen lassen. Wir sind froh über jeden, der dazu beiträgt, dass wir Erfolg haben und sich einbringt.“ (red)


