Pünktlich zum AbpfiffVerrät dieses Detail den neuen Trainer?

Dieter Hecking und Alexander Blessin umarmen sich.

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Ein Foto vom 34. Spieltag der vergangenen Saison: Dieter Hecking und Alexander Blessin umarmen sich. 

Die Borussia steckt tief in der Krise. Jetzt sorgt ein Instagram-Detail für wilde Spekulationen um einen Ex-St.-Pauli-Trainer als Retter in der Not.

Die Laune bei Borussia Mönchengladbach könnte kaum schlechter sein. Nach der bitteren 3:4-Pleite gegen den FSV Mainz 05 herrscht Katerstimmung. Sportchef Rouven Schröder fand deutliche Worte für den Albtraum-Start. „Vier Spiele, null Punkte, das ist der denkbar schlechteste Start“, gestand er ein. Die Fohlenelf ist Tabellenletzter, die Nerven liegen blank.

Inmitten des Chaos richtet sich der Blick auf einen möglichen Heilsbringer: Alexander Blessin. Der frühere Übungsleiter des FC St. Pauli (2024 bis 2026) gilt als heißester Anwärter auf den Posten.

Alexander Blessin folgt jetzt Borussia Mönchengladbach auf Instagram

Die Gerüchteküche brodelt, angeheizt durch Aktivitäten in den sozialen Netzwerken. Blessin ist seit Neuestem Follower des offiziellen Gladbach-Accounts und markierte den Spielbericht vom Samstagabend mit einem „Gefällt mir“. Das berichtet „Hamburger Morgenpost“.

Eine offizielle Verkündung steht zwar noch aus, aber Schröder bestätigte, dass es „zeitnah“ passieren wird. Mit dem Wunschkandidaten sei man sich bereits „mündlich einig“. Auf den neuen Chef an der Seitenlinie wartet ein Haufen Arbeit. Gesucht wird laut Schröder ein erfahrener Mann, der Krisen kennt und die Lage „ganz nüchtern und klar analysiert“.

Das Hauptproblem ist schnell ausgemacht: die Defensive ist ein Trümmerhaufen. Unglaubliche 16 Gegentore nach nur vier Spieltagen sind die Horror-Bilanz. Einzig Union Berlin ist mit 17 noch anfälliger. Die Partie gegen Mainz war symptomatisch: Die Abwehr glich einem Schweizer Käse, sodass die Treffer von Florian Neuhaus (11.), Isac Lidberg (59.) und Shuto Machino (90.+5) per Strafstoß am Ende wertlos waren.

Trotz allem gab es kleine Lichtblicke. Nachdem Kevin Diks einen Elfmeter vergeben hatte, zeigte die Mannschaft eine Reaktion und erzielte nur Augenblicke später den 2:2-Ausgleich. Auch der von Interimstrainer Jan-Moritz Lichte zurückgeholte Florian Neuhaus wusste zu überzeugen.

Der neue Trainer hat nun fast drei Wochen, um das Team auf das hochemotionale Derby beim 1. FC Köln vorzubereiten. Ein Blick in die Vergangenheit spendet Trost: 2015 legte Gladbach einen identischen Fehlstart hin und stürmte am Ende doch noch in die Champions League.

Ein solches Märchen scheint momentan aber meilenweit weg. Schröder sehnt sich nach einem Erfolgserlebnis: „Du brauchst etwas Zählbares in deiner Hand.“ Doch die Gegentreffer von Phillip Tietz (18.), Sheraldo Becker (45.+1), Eric Martel (78.) und Danny da Costa (89.) sorgten dafür, dass der Motor der Borussia weiter stottert. (red)

Jan-Moritz Lichte zeigt mit dem Finger

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